Rennen & Events 2027: Unsere Favoriten!

Rennen & Events 2027: Die Favoriten des Sporformance-Teams

Die Empfehlungen von Kenny, Sebastian, Noah und Marieke. Alles ist dabei: Rennrad, Gravel, Triathlon und Laufen.

Jedes Jahr fahren, laufen und schwimmen wir zahlreiche Rennen und Events.  Selber als Athleten, oder als Begleiter unserer Sportlerinnen und Sportler und als Trainer. Aus diesen Erfahrungen ist über die Zeit eine Liste entstanden, die wir dir hier als Leitfaden an die Hand geben: ehrlich von uns bewertet, mit den Besonderheiten, die in keiner Ausschreibung stehen und mit unseren ganz persönlichen Favoriten.

Die Liste wächst. Jedes Jahr kommen neue Rennen und Erfahrungen hinzu. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich also.

Die Liste!

Jedes Event bewerten wir in drei Kategorien von 1 bis 5 Sternen:

  • Strecke: Landschaft, Streckenführung und Charakter des Rennens
  • Verpflegung: Versorgung an der Strecke und im Ziel
  • Organisation: Absperrungen, Parkmöglichkeiten, Ablauf und Betreuung

Bei einigen Rennen ist die Verpflegung bewusst minimal, etwa bei Selbstversorger-Events. Das ist keine Kritik, sondern Teil der Herausforderung und wir weisen jeweils darauf hin.

Unsere absoluten Favoriten: Dieses Rennen solltest du gefahren sein

In der Bewertung unseres Teams ragen diese Events heraus:

Ötztaler Radmarathon
Strecke 5/5 – Verpflegung 5/5 – Organisation 5/5 (Sebastian).
Vier Alpenpässe, oft über 2.000 Metern, eine Startplatz-Lotterie und eine Stimmung durch Zuschauer, die fast Tour-Feeling aufkommen lässt. Der Klassiker unter den Radmarathons.

Schwarzwald Super! Rennradmarathon
Strecke 5/5 – Verpflegung 5/5 – Organisation 5/5 (Sebastian und Marieke).
Das einzige Event, das gleich von zwei Teammitgliedern die Höchstwertung erhält: Schauinsland, Belchen und Kandel, regionale Verpflegung und eine familiäre Atmosphäre mit stark begrenzten Startplätzen.

Super Giro Dolomiti
Strecke 5/5 – Verpflegung 5/5 – Organisation 5/5 (Kenny).
218 Kilometer und 5.060 Höhenmeter mit legendären Pässen wie Monte Zoncolan, Plöckenpass und Kartitscher Sattel. Ein richtiges Brett.

La Marmotte 
Strecke 5/5 – Verpflegung 5/5 – Organisation 5/5 (Kenny). Col du Glandon, Col du Télégraphe, Col du Galibier und das Finale hoch nach Alpe d’Huez. Eine der traumhaftesten Alpenregionen überhaupt.

UCI Gravel Worldseries Wörthersee
Strecke 5/5 – Verpflegung 5/5 – Organisation 5/5 (Noah). Schnelles Gravelrennen auf guten Wegen, direkt am Wörthersee und mit perfekter Organisation. Ideal für den Einstieg in die Weltserie.

Aasee Triathlon Bocholt
Strecke 5/5 – Verpflegung 4/5 – Organisation 5/5 (Marieke). Familiäres Event mit kurzen Wegen, Radstrecke auf der gesperrten B67 und Zuschauern entlang der gesamten Laufstrecke.

Badlands
Strecke 5/5 – Verpflegung (ohne Wertung) – Organisation 5/5 (Sebastian). Für Abenteurer: Berge, Wüste, Hitze und Selbstversorgung wie im Grand Canyon. Verpflegung gibt es nicht – das Event lebt vom Self-Supported-Gedanken.

Du willst eines dieser Rennen fahren? Wir bereiten dich gezielt darauf vor – jetzt Coaching anfragen.

Rennrad: Berge, Pässe und Klassiker

Ötztaler Radmarathon
Termin: Ende August/Anfang September · Strecke 5/5 · Verpflegung 5/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Sebastian

Sehr anspruchsvoll, bergig, mit rasanten Abfahrten und einem Wetter, das in den Bergen sehr wechselhaft sein kann. Die Startplatz-Lotterie sorgt für viele Bewerber bei nur rund 4.000 Startern. Vier Alpenpässe, oft über 2.000 Meter, und teilweise Tour-Feeling durch Zuschauer machen ihn zu einem besonderen Erlebnis.

Schwarzwald Super! Rennradmarathon
Termin: 08.08.2027 · Strecke 5/5 · Verpflegung 5/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Sebastian und Marieke

Bergig und anspruchsvoll im Mittelgebirge, meist nicht stark überlaufen. Je nach Route sind 130 bis 255 Kilometer und etwa 3.300 bis 6.500 Höhenmeter zu bewältigen, mit kurvigen Bergstraßen und langen Abfahrten. Auf dem Programm können Klassiker wie Schauinsland, Belchen oder Kandel stehen. An den Verpflegungsstationen gibt es regionale, überwiegend vegetarische Speisen und Getränke, auch die Schwarzwälder Kirschtorte darf nicht fehlen. Wichtig: Es ist kein Rennen mit Zeitnahme, sondern eine sportliche Herausforderung auf nicht abgesperrten Straßen. Die Startplätze sind stark limitiert.

La Marmotte
Termin: 27.06.2027 · Strecke 5/5 · Verpflegung 4/5 · Organisation 4/5 · Empfohlen von Kenny

Sehr bergig: 177 Kilometer mit 5.000 Höhenmetern über Col du Glandon, Col du Télégraphe, Col du Galibier und den Schlussanstieg nach Alpe d’Huez. Warme Temperaturen und ein legendäres Finale. Gewertet wird nur die Zeit bergauf. Die Organisation ist für französische Verhältnisse gut, allerdings gibt es keine flächendeckende Absperrung.

Super Giro Dolomiti
Termin: 13.07.2027 · Strecke 5/5 · Verpflegung 5/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Kenny

Radmarathon mit 218 Kilometern und 5.060 Höhenmetern unter 200 Kilometern ist das Gesamtpaket ein richtiges Brett. Legendäre Pässe wie der Monte Zoncolan, Plöckenpass und Kartitscher Sattel prägen die Strecke.

Mallorca312
Termin: Ende April · Strecke 4/5 · Verpflegung 3/5 · Organisation 4/5 · Empfohlen von Sebastian

Sehr beliebt und mit vielen Startern; der Anfang ist bergig, das Ende eher flach. Es stehen drei Routen zur Auswahl, zwischen denen man sich während des Rennens entscheiden kann ein guter Saisonauftakt für alle, die im Frühjahr schon Wettkampfluft schnuppern möchten.

Rennrad: Schnell, wellig und taktisch

Rund um Köln
Termin: 23.05.2027 · Strecke 4/5 · Verpflegung 5/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Marieke

121 Kilometer von Köln durch das Bergische Land mit rund 1.170 Höhenmetern, wellig und konditionell anspruchsvoll, aber auch für ambitionierte Hobbyfahrer geeignet. Zu den Highlights zählen steile Anstiege wie die Kopfsteinpflasterpassage am Schloss Bensberg und die „Wand von Sand“ sowie kurvige Abfahrten. Das Rennen findet auf gesperrten Straßen statt und bietet durch viele Zuschauer eine besondere Atmosphäre.

Münsterland Giro
Termin: 03.10.2027 · Strecke 3/5 · Verpflegung 3/5 · Organisation 4/5 · Empfohlen von Marieke

Überwiegend flach bis wellig; je nach Streckenführung gibt es kurze, anspruchsvollere Anstiege, etwa in den Baumbergen. Auf den langen, offenen Straßen spielt Wind eine große Rolle. Hohes Tempo und Windschatten machen das Rennen taktisch anspruchsvoll. Eine gute Position im Fahrerfeld ist entscheidend.

Tour d’Energie
Termin: 25.04.2027 · Strecke 4/5 · Verpflegung 3/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Kenny

100 Kilometer mit 1.000 Höhenmetern: Hügelig mit Wellen, der klassische Hohe Hagen ist die Schlüsselstelle. Die Neutralisierte Phase zum Start ist ein Pluspunkt, das Tempo hoch, das Wetter im April unberechenbar und der Wind auf dem Rückweg kann ein Thema sein. Solide Verpflegungsstelle auf der Strecke, keine Besonderheiten. Super Organisation.

GFNY New York
Termin: 16.05.2027 · Strecke 4/5 · Verpflegung 5/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Kenny

Teil der weltweiten Rennserie GFNY: 100 Meilen mit Start in New York City und einer Strecke in Richtung New Jersey. Hügelig mit steilen Rampen und langem Anstieg am Bear Mountain, sehr steile Abschnitte am Cheesecote mit über 9%. Die Strecke ist teilweise in schlechtem Zustand, dafür gibt es eine umfangreiche Verpflegung mit großer Auswahl und eine Vollsperrung der Strecke. Außerdem Großstadtleben NYC.

MSR – Mecklenburger Seen-Runde
Termin: 28.05.2027 · Strecke 5/5 · Verpflegung 5/5 · Organisation 4/5 · Empfohlen von Kenny

Ruhige, sehr flache Strecke mit viel Natur und Landschaft rund um die Mecklenburger Seenplatte. Eine Langstrecke mit 300 Kilometern, bei der keine Sperrung der Straßen stattfindet.

King of the Lake (KOTL)
Termin: September · Strecke 5/5 · Verpflegung 3/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Sebastian

Das Zeitfahren im europäischen Raum in Top-Kulisse: relativ flache 47,2 Kilometer im Uhrzeigersinn – ideal für alle, die Zeitfahren lieben und schnelle Zeiten suchen.

Ultra und Abenteuer

Badlands
Termin: Ende August/Anfang September · Strecke 5/5 · Verpflegung 1/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Sebastian

Sehr anspruchsvolle Berge, Wüste, Hitze und Self-Supported. Traumhafte Landschaft mit Schluchten wie am Grand Canyon, Wüsten und Western-Szenarien; dazu die Kultur der Menschen und Gastfreundschaft. Die niedrige Verpflegungsbewertung ergibt sich aus dem Konzept: Selbstversorgung gehört zur Herausforderung.

Gravel

UCI Gravel Worldseries Wörthersee
Termin: 12.04. · Strecke 5/5 · Verpflegung 5/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Noah

Schnelles Rennen auf guten Wegen mit kurzen Anstiegen, wenig technisch. Die Strecke führt einmal direkt um den Wörthersee. Gut erreichbare Verpflegung und im Ziel Essen und Trinken für alle Finisher.

UCI Gravel Worldseries Turnhout
Termin 2027: folgt · Strecke 5/5 · Verpflegung 3/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Noah

Flaches Rennen in Belgien mit viel Gravel und wenig technischen Passagen. Sehr schnelle Renndynamik aufgrund vieler offener Wege, mit windanfälligen Abschnitten. Keine offizielle Verpflegung, aber für Betreuer gut erreichbar. Gute Parkmöglichkeiten und Absperrungen.

UCI Gravel Worldseries Houffalize
Termin 2027: folgt · Strecke 4/5 · Verpflegung 3/5 · Organisation 3/5 · Empfohlen von Noah

Sehr technisches Rennen mit vielen kurzen Anstiegen. Die Mischung aus Abfahrten und Anstiegen ist in einem perfekten Verhältnis. Verpflegung direkt nach dem Start am Anstieg, wenige Parkmöglichkeiten.

UCI Gravel Worldseries Gravel 150
Termin 2027: folgt · Strecke 4/5 · Verpflegung 3/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Noah

Flaches Rennen mit vielen Kurven und wenig Asphalt. Sehr viele Sandpassagen machen die Strecke technisch. Keine offizielle Verpflegung, aber im Ziel gibt es Essen und Trinken.

UCI Gravel Worldseries Halmstad
Termin 2027: folgt · Strecke 5/5 · Verpflegung 3/5 · Organisation 3/5 · Empfohlen von Noah

Hügelige Strecke auf breiten Waldautobahnen, verteilt auf zwei Tage. Wenig technische Passagen, wodurch es ein sehr schnelles Rennen wird. Nichts Offizielles an Verpflegung, aber alles gut erreichbar; teils nicht gesperrte Straßen.

Triathlon und Laufen

Auch für Triathletinnen, Triathleten und Läufer lohnt sich ein Blick in unsere Liste. Unsere Triathlonexpertin Marieke empfiehlt:

Aasee Triathlon Bocholt
Termin: 13.06.2027 · Strecke 5/5 · Verpflegung 4/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Marieke

Die Strecken sind überwiegend flach und gut für schnelle Zeiten geeignet. Angeboten werden unter anderem Sprint-, olympische und Mitteldistanz. Geschwommen wird im Aasee, die Radstrecke führt größtenteils über die gesperrte B67. Start, Ziel und Wechselzone liegen nah beieinander. Ein sehr familiäres Event mit Zuschauern entlang der gesamten Laufstrecke und toller Stimmung.

Halbmarathon/Marathon Köln
Termin: 03.10.2027 · Strecke 4/5 · Verpflegung 5/5 · Organisation 5/5 · Empfohlen von Marieke

Die Strecke führt von Köln-Deutz durch Veedel wie Rodenkirchen, Sülz, Lindenthal und Ehrenfeld bis zum Ziel am Kölner Dom. Überwiegend flach und daher gut für ein schnelles Rennen und persönliche Bestzeiten. Vorbei an Kranhäusern und Dom, mit vielen Zuschauern und mitreißender Stimmung. Hinweis: Dieses Event findet am selben Tag statt wie der Münsterland Giro.

Alle Rennen auf einen Blick

Event

Disziplin

Termin 2027

Strecke

Verpflegung

Organisation

Empfohlen von

Tour d’Energie

Rennrad

25.04.

4

3

5

Kenny

Mallorca312

Rennrad

Ende April

4

3

4

Sebastian

UCI Gravel Wörthersee

Gravel

12.04.

5

5

5

Noah

GFNY New York

Rennrad

16.05.

4

5

5

Kenny

Rund um Köln

Rennrad

23.05.

4

5

5

Marieke

MSR Mecklenburger Seenplatte

Rennrad

28.05.

5

5

4

Kenny

Aasee Triathlon Bocholt

Triathlon

13.06.

5

4

5

Marieke

La Marmotte

Rennrad

27.06.

5

4

4

Kenny

Super Giro Dolomiti

Rennrad

13.07.

5

5

5

Kenny

Schwarzwald Super!

Rennrad

08.08.

5

5

5

Sebastian, Marieke

Badlands

Ultra

Ende Aug/Anf. Sept.

5

1

5

Sebastian

Ötztaler Radmarathon

Rennrad

Ende Aug/Anf. Sept.

5

5

5

Sebastian

King of the Lake

Zeitfahren

September

5

3

5

Sebastian

Münsterland Giro

Rennrad

03.10.

3

3

4

Marieke

Halbmarathon/Marathon Köln

Laufen

03.10.

4

5

5

Marieke

UCI Gravel Turnhout

Gravel

folgt

5

3

5

Noah

UCI Gravel Gravel 150

Gravel

folgt

4

3

5

Noah

UCI Gravel Houffalize

Gravel

folgt

4

3

3

Noah

UCI Gravel Halmstad

Gravel

folgt

5

3

3

Noah

Dein nächstes Ziel? Wir bringen dich dorthin!

Ein Rennen auszuwählen ist der erste Schritt, die Vorbereitung entscheidet über dein Erlebnis am Renntag. Mit dem Coaching bei uns bekommst du:

  • individuelle Betreuung und Trainingssteuerung, abgestimmt auf dein Wunschrennen, dein Level und deinen Alltag
  • Leistungsdiagnostik als Grundlage für dein Training
  • Bikefitting für Komfort und Leistung auf dem Rad
  • Unterstützung durch unser Team aus Trainerinnen und Trainern, vom Rennrad über Gravel bis Triathlon
  • Bike Camps um dich optimal auf die Saison einzustimmen

Jetzt Coaching anfragen: Hier geht’s zur Übersicht 

Willkommen im Coaching-Team: Marieke Hachenberg

Willkommen im Coaching-Team: Marieke Hachenberg

Unsere neue Ausdauer- und Triathlonexpertin

Drei Sportarten. Ein Ziel. Und dazwischen jede Menge Training, Planung und die richtige Balance.

Wir freuen uns, dass Marieke ab sofort unser Coaching-Team verstärkt. Als Sportwissenschaftlerin, Triathletin und Expertin für Training und Ernährung bringt sie eine spannende Kombination aus wissenschaftlichem Wissen und eigener Erfahrung aus dem leistungsorientierten Triathlon mit.

Ihr Schwerpunkt bei Sporformance: Triathlon-Coaching.

Aber wer steckt eigentlich hinter der neuen Trainerin?

Wer ist Marieke?

Marieke ist 25 Jahre alt und kommt aus Köln. Ihren Bachelor in Sportwissenschaften hat sie an der Deutschen Sporthochschule Köln absolviert. Anschließend folgte ein Master in „Sports and Nutrition“ an der Universität Maastricht, den sie vor kurzem abgeschlossen hat.

Sport begleitet sie dabei schon deutlich länger.

Ihre sportliche Heimat war zunächst das Schwimmen. Über das Schwimmen entwickelte sich früh ihre Begeisterung für den Ausdauersport. Vor etwa drei Jahren kam schließlich der Triathlon dazu.

„Mich begeistert besonders die Vielseitigkeit.“

Denn genau das macht Triathlon für Marieke so interessant. Drei völlig unterschiedliche Disziplinen müssen miteinander verbunden werden und am Ende zählt trotzdem die Gesamtleistung.

Vom Schwimmen zum Triathlon

Durch ihren Hintergrund im Schwimmen hat Marieke eine besondere Verbindung zu dieser Disziplin.

Die Technik, das Wassergefühl und die Möglichkeit, über kleine Veränderungen große Fortschritte zu machen, faszinieren sie bis heute.

In den vergangenen Jahren kam dann immer mehr das Radfahren dazu. Aktuell trainiert Marieke während der Saison etwa 8–10 Einheiten pro Woche und verbindet dabei Vereinstraining mit ihrem eigenen Training.

Bisher lag ihr Schwerpunkt auf Sprint- und olympischen Distanzen. In Zukunft möchte sie sich zunehmend in Richtung Mitteldistanz entwickeln.

Ein besonderes sportliches Erlebnis war für sie der Start mit einem Team in der 1. Division in den Niederlanden. Das hohe Leistungsniveau und die besondere Atmosphäre sind ihr dabei besonders in Erinnerung geblieben.

Was macht gutes Triathlontraining aus?

Für Marieke beginnt gutes Training nicht mit einem Standardplan.

„Individualität vor Standardplan.“

Dieser Satz beschreibt ihre Herangehensweise ziemlich gut.

Denn beim Triathlon müssen drei Sportarten mit unterschiedlichen Belastungsprofilen miteinander kombiniert werden. Eine harte Radeinheit beeinflusst beispielsweise auch die Qualität des anschließenden Lauftrainings.

Deshalb geht es für Marieke nicht darum, möglichst viele Einheiten in eine Woche zu bekommen. Entscheidend ist, welche Einheiten für das persönliche Ziel wirklich einen Mehrwert bringen.

Dabei berücksichtigt sie individuelle Voraussetzungen, Stärken und Schwächen, Ziele und natürlich auch die Belastungen des Alltags.

Wissenschaft trifft Praxis

Was Marieke besonders auszeichnet, ist die Verbindung aus wissenschaftlichem Hintergrund und eigener Erfahrung als Triathletin.

Sie beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse genutzt werden können, um Training gezielt und individuell zu steuern.

Auch Daten und Leistungsdiagnostik spielen für sie eine wichtige Rolle.

Dabei gilt für sie allerdings: Zahlen sind ein Werkzeug, nicht die alleinige Wahrheit.

Objektive Daten sollten immer gemeinsam mit dem subjektiven Empfinden des Athleten betrachtet werden.

Denn ein Trainingsplan muss nicht nur auf dem Papier funktionieren. Er muss zum Menschen passen.

Regeneration ist Training

Ein Punkt, den Marieke besonders wichtig findet, ist die Regeneration.

Gerade im Triathlon addieren sich die Belastungen aus drei Sportarten. Wer ständig versucht, noch eine weitere harte Einheit unterzubringen, riskiert, dass die Qualität des Trainings und langfristig auch die Entwicklung darunter leiden.

„Langfristige Konstanz ist wichtiger als kurzfristig möglichst viel zu trainieren.“

Deshalb sieht Marieke Regeneration nicht als Pause vom Training, sondern als aktiven Bestandteil der Trainingsplanung.

Auch für Athleten mit wenig Zeit hat sie deshalb einen klaren Ansatz: Nicht möglichst viel trainieren, sondern die Einheiten auswählen, die für das individuelle Ziel den größten Nutzen bringen.

Vorbereitung ist mehr als nur Training

Wenn es auf einen Wettkampf zugeht, geht es für Marieke nicht ausschließlich um die körperliche Leistungsfähigkeit.

Wettkampfspezifisches Training, Pacing, Ernährung und mentale Vorbereitung gehören für sie genauso dazu.

Besonders wichtig: Die Wettkampfstrategie sollte vorher im Training getestet werden.

Denn am Wettkampftag sollte man nicht erst herausfinden, welches Tempo funktioniert oder wie viel Energie man benötigt.

Das Ziel ist, mit einem klaren Plan und Vertrauen in die eigene Vorbereitung an der Startlinie zu stehen.

Wie Marieke als Coach arbeitet

Wissenschaftlich fundiert, individuell und praxisnah.

So beschreibt Marieke ihren Coaching-Stil.

Dabei ist ihr eine offene Kommunikation besonders wichtig. Athleten sollen ehrlich zurückmelden, wenn eine Einheit nicht wie geplant funktioniert hat.

Denn ein nicht absolviertes Training ist für Marieke kein Grund, einfach noch mehr Training nachzuschieben.

Stattdessen geht es zunächst darum herauszufinden:

Warum hat es nicht funktioniert?

War die Belastung zu hoch? Passte die Einheit nicht zum Alltag? War die Regeneration nicht ausreichend?

Erst danach werden gemeinsam die nächsten Schritte festgelegt.

Für Marieke bedeutet erfolgreiches Coaching deshalb vor allem Vertrauen, Kommunikation und gegenseitiges Verständnis.

Der Athlet soll sich gesehen und ernst genommen fühlen und gleichzeitig Vertrauen in den Trainingsprozess entwickeln.

Und was macht Marieke außerhalb des Trainings?

Auch hier bleibt der Sport ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags.

Der Tag beginnt meistens mit einer Trainingseinheit. Danach stehen einige Stunden Arbeit auf dem Programm, bevor es mit dem Hund nach draußen geht.

Abends geht es entweder noch zum Vereinstraining oder sie trifft sich mit Freunden.

Und natürlich darf eines nicht fehlen:

Kaffee.

Vor allem aber ein gutes Frühstück beziehungsweise eine ordentliche Mahlzeit nach dem Training.

Warum Marieke zu Sporformance passt

Sportwissenschaftliches Wissen, eigene Erfahrung aus dem leistungsorientierten Triathlon und ein klarer Fokus auf individuelle Trainingssteuerung, genau diese Kombination passt zu unserem Verständnis von Coaching.

Wir wollen keine Trainingspläne nach Schema F schreiben.

Wir wollen wissen, wer vor uns sitzt, welches Ziel er oder sie verfolgt, wie der Alltag aussieht und was notwendig ist, um dieses Ziel zu erreichen.

Mariekes Ansatz bringt das ziemlich gut auf den Punkt:

Individualität vor Standardplan.

Und genau deshalb freuen wir uns, sie jetzt im Sporformance-Team zu haben.

Du suchst Coaching für deinen nächsten Triathlon oder Ausdauerevent?

Mit Marieke erweitern wir unsere Coaching-Kapazitäten und können ab sofort wieder neue Athletinnen und Athleten aufnehmen.

Du möchtest dich auf deinen ersten Triathlon vorbereiten, deine Leistung auf der Kurz-, Mittel- oder Langdistanz verbessern oder dein Training endlich strukturiert und individuell aufbauen?

Dann lass uns über deine Ziele sprechen.

👉 Jetzt Coaching anfragen und mit Marieke oder einem unserer anderen Coaches starten.

[Hier Coaching anfragen]

227 Kilometer, 5.500 Höhenmeter: Meine Ötztaler-Runde

227 Kilometer, 5.500 Höhenmeter: Meine Ötztaler-Runde 2026

Am Wochenende vor dem großen Rennen bin ich die komplette Ötztaler Radmarathon-Strecke im normalen Straßenverkehr abgefahren. 227 Kilometer, 5.500 Höhenmeter, vier Pässe. Für mich ist das mittlerweile fester Bestandteil der Vorbereitung. Zum einen, um die eigene Form auf dieser besonderen Strecke zu testen, zum anderen, um unseren Athletinnen und Athleten beim gemeinsamen Treffen am Freitag die aktuellsten Informationen zur Streckensituation mitgeben zu können. Hier ist mein Bericht.

Vorbelastung am Vortag mit kurzen Intervallen bei 95%
Racefueling.

Der Start: Dunkelheit über Sölden

Kurz nach sechs Uhr morgens ging es los. Beim Frühstück war es draußen noch tiefschwarze Nacht, man fragt sich in diesem Moment unweigerlich, was der Tag wohl bringen wird. Zügig ging es durch Sölden und hinunter in Richtung Ötz. Auf der Straße war einiges los, glücklicherweise vor allem auf der Gegenfahrbahn: Talauswärts war kaum Verkehr, dafür taleinwärts umso mehr, ganze Fahrzeugkolonnen von Bauarbeitern und Pendlern auf dem Weg zur Arbeit.

Kühtai: Ruhige Auffahrt, tierische Gesellschaft

Bei kühlen Temperaturen ging es die Abfahrt hinunter bis Ötz und direkt hinein in den Anstieg zum Kühtai. Auffällig im Vergleich zu den Vorjahren, es war kein einziger anderer Radfahrer unterwegs, oben erwarteten mich nur die Kühe. Die Auffahrt selbst ließ sich mit Windweste und Armlingen gut fahren, das Pacing passte von Anfang an, und insgesamt fühlte sich dieser erste Teil der Strecke richtig gut an.

Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichte ich den großen Stausee am Kühtai, eine wirklich beeindruckende Atmosphäre, die ich bewusst genossen habe. Am Brunnen wurden die Trinkflaschen aufgefüllt, bevor es in die schnelle, rasante Abfahrt ging.

Wer die Strecke kennt, weiß: Kurz nach den Galerien erreicht man Topspeed. Diesmal standen dort ausgerechnet zwei Pferde mitten auf der Straße. Eine kräftige Vollbremsung war die Folge. Eine gute Erinnerung daran, dass man am Kühtai jederzeit mit Tieren rechnen muss, seien es Kühe oder eben auch mal scharfe Pferde. Über St. Sigmund und Gries im Sellrain ging es weiter, bevor in Kematen der Abzweig ins Inntal Richtung Innsbruck folgte.

Die Sonne kam auch raus.
Stabil hochgekurbelt.
Kühtai auf 2020m.
Brunnen-Stopp und weiter.

Durch Innsbruck: Mehr Tempo als geplant

Der Weg durchs Inntal und durch Innsbruck war deutlich stressiger als erwartet. Der dichte Verkehr und der Trubel in der Stadt sorgten dafür, dass ich spürbar über meinen ursprünglichen Wattvorgaben unterwegs war. Das war nicht geplant, aber der Verkehrssituation geschuldet.

Der Brenner: Gegenwind und Hitze als Gegner

Anstieg Nummer zwei, der Brenner, forderte mich von Beginn an. Im kurvigeren Anfangsbereich ließ sich das eigene Tempo noch gut kontrollieren, der starke Gegenwind war kaum spürbar. Richtung Matrei änderte sich das jedoch schlagartig: brutaler Gegenwind von vorn, teilweise nicht mehr als 20 km/h trotz 250 bis 260 Watt auf der Uhr. Vorbei am Brennerbasistunnel und der großen Baustelle in Lueg am Brenner, wo die Brennerstraße derzeit erweitert wird, ging es bis zum Ort Brenner.

Neben dem Wind machte vor allem die Hitze zu schaffen. Über 30 Grad zeigte der Garmin für fünf bis sechs Stunden an. Wahrgenommen habe ich das in dem Moment kaum, da der Himmel bedeckt war und die Sonne meist hinter den Wolken verschwand. Im Nachhinein betrachtet hat mich genau das ordentlich “gegrillt”, vermutlich verbunden mit einer zu geringen Trinkmenge in dieser Phase.

In der Abfahrt Richtung Sterzing entwickelte sich ein kleines Duell mit einem italienischen Fahrer, der sich hartnäckig in meinem Windschatten hielt. In Sterzing trennten sich schließlich unsere Wege. Er weiter Richtung Brixen, ich rechts ab in den nächsten Gegenanstieg. Oberhalb von Sterzing gab es dafür einen wirklich schönen Ausblick als Belohnung.

Innsbruck zu Füßen.
Und ab nach Bella Italia.
Gegenanstieg in Sterzing.
Da kommt Freude auf!

Der Jaufenpass: Keine Brunnen mehr, aber viel Schatten

Am Kreisverkehr, wo offiziell der Jaufenpass beginnt, ging es hinauf. Ein Anstieg, bei dem eine wichtige Neuigkeit auffiel. Die beiden früheren Brunnen entlang der Strecke sind nicht mehr intakt. Bei 16 Kilometern Länge ein Punkt, den man auf dem Schirm haben sollte und mit gut gefüllten Flaschen in den Anstieg zu starten, ist hier Pflicht.

Positiv überrascht hat mich der Straßenzustand: Die Auffahrt von der Sterzinger Seite ist mittlerweile fast genauso gut asphaltiert wie die Abfahrt Richtung St. Leonhard, mit vielen neu geteerten Abschnitten. Trotz Hitze, überholenden Motorrädern und Autos ließ sich der Anstieg gut bewältigen und nicht zuletzt, weil der Jaufenpass viele bewaldete Abschnitte bietet, die immer wieder für Schatten und eine kurze Abkühlung sorgen. Oben ein schnelles Erinnerungsfoto, dann ging es in die Abfahrt. Strave sagte übrigens “Neuen PR für Passo Giovo”.

Die Abfahrt Richtung St. Leonhard zählt für mich zu den schönsten der Strecke. Sie ist verspielt und kurvenreich, fast wie eine Achterbahnfahrt. Diesmal etwas gebremst durch mehrere Autos, bis im mittleren Abschnitt ein Lamborghini die Straße freimachte. Die übrigen Fahrzeuge machten bereitwillig Platz, sodass sich im Windschatten des Sportwagens gemeinsam mit ähnlichem Tempo talwärts fahren ließ. In St. Leonhard wurden am Brunnen zügig die Flaschen aufgefüllt. Zu diesem Zeitpunkt war der Körper bereits deutlich gezeichnet.  Die Ressourcen spürbar aufgebraucht, wenn auch glücklicherweise noch ohne Krämpfe.

Das Timmeljoch wartete mit "bestem" Wetter.

Verpflegungsstopp: Apfelschorle, Linzer Schnitten und die Cola als Highlight

Im Supermarkt in St. Leonhard gab es das bewährte Programm. Eine schnelle Apfelschorle, Linzer Schnitten und eine Cola für die Trikottasche , seit einigen Jahren fester Bestandteil meiner Verpflegungsstrategie. Die Cola wird bewusst als kleines Highlight den ganzen weiteren Anstieg über mitgeführt, um sie sich dann umso mehr schmecken zu lassen. Ein kurzer Moment im Schatten, tief durchatmen, verpflegen und dann ging es weiter.

Das Timmelsjoch: Der lange letzte Brocken

Mit der typischen Euphorie nach einer kurzen Pause und entsprechend hohen Wattzahlen startete der erste Teil des Timmelsjochs mit 29,5 Kilometern und 1.750 Höhenmetern ein echtes Brett. Mental unterteile ich diesen Anstieg traditionell in Abschnitte bis Moos, von Moos bis Schönau, und dann der letzte Rest. Diese Strategie hat auch diesmal gut funktioniert, trotz Erschöpfung und Hitze, die weiterhin ihren Tribut forderte. Das Wissen, dass es ab Moos spürbar kühler wird, half dabei, durchzuhalten.

Ein klarer Nachteil einer Fahrt außerhalb des Rennbetriebs im normalen Straßenverkehr. Allein am Timmelsjoch gab es drei Ampeln, alle rot. Insgesamt war es ein Tag mit fast ausschließlich roten Ampeln, nur ein einziges Mal stand die Ampel auf meiner Seite. Das kostet jedes Mal Zeit und Schwung, gehört an solchen Tagen aber einfach dazu.

In Schönau angekommen zogen dichte, dunkle Wolken auf, die Sorge vor Regen war entsprechend groß. Nach der Cola-Pause folgte der letzte Abschnitt des Timmelsjochs, und die positive Überraschung. Trotz dichter Bewölkung blieb es komplett trocken. Oben auf dem Pass war es mit geschätzt rund 10 Grad merklich frisch. Ein kurzer Stopp, dann ging es in die finale Abfahrt.

Die letzten Kilometer: Kühe, Tempo und das Ziel vor Augen

Auch die Abfahrt vom Timmelsjoch Richtung Mautstation verlangte volle Aufmerksamkeit, erneut waren Kühe und Schafe auf der Strecke unterwegs, diesmal ausgerechnet in einer Welle bei über 100 km/h. Wieder hieß es: abbremsen, den eigenen Rhythmus finden und aktiv weiterkurbeln statt nur rollen zu lassen. Bei Tempo 80 lohnt sich das Mittreten ohnehin nicht, hier gilt es, Geduld zu haben und den Schwung optimal mitzunehmen, bevor man wieder aktiv einsteigt.

Nach der Mautstation die letzten Kehren hinunter bis Zwieselstein und geschafft. Eine wirklich starke Ötztaler-Runde, die mir noch einmal deutlich vor Augen geführt hat, worauf unsere Athletinnen und Athleten sich in den kommenden Tagen einstellen dürfen. Genau das war auch das Ziel: die Strecke selbst zu fahren, um beim Treffen am Freitag mit aktuellen Infos zur Streckensituation dienen zu können.

Kurbeln Kehre für Kehre am Timmelsjoch.
2km vor dem Tunnel sind Asphaltarbeiten.
Back in Austria.
Passo Rombo im Sack!

Fazit und Ausblick aufs nächste Jahr

Endzeit: 11:15 Stunden. Eine solide Runde, bei der es für das kommende Jahr aber noch Potenzial gibt. Drei Punkte nehme ich konkret mit:

  • Watt-pro-Kilogramm-Verhältnis verbessern
    Hier liegt der größte Hebel für eine schnellere Zeit.
  • Anreise überdenken
    Erst einen Tag vor der Runde anzureisen, ist vermutlich nicht optimal, um die volle Leistungsfähigkeit abrufen zu können.
  • Lange Einheiten in den letzten vier bis sechs Wochen
    Sechs bis acht Stunden in den Bergen, um gezielt Ermüdungsresistenz aufzubauen und der Erschöpfung auf den langen Anstiegen besser entgegenzuwirken.

Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr am Ötztaler Radmarathon.

Sportliche Grüße,
Kenny

***Noch ein Exkurs für die Zahlenfreunde von der Solo-Runde zum Rennen.

Ich bin die Runde in 11:14h gefahren. Dabei mit 212W NP. Das hätte laut Pacingstrategie für unter 10h gereicht. Das zeigt aber auch, wie dynamisch der Tag ist. 

Der Zeitunterschied entsteht hauptsächlich aus:

  • Anstiege:
    Kaum Windschatteneffekt. Aber hohe psychische Motivation in der Gruppe.
  • Talverbindungen (25-30km):
    Hier ist der Windschatten in einer Gruppe brutal effektiv 30–35 % geschätzt 10–20 Minuten.
  • Abfahrten:
    Auf gesperrter Strecke fährst du Kurven und Kuppen aggressiver, ohne Gegenverkehr, parkende Autos oder Unsicherheit. Schätzung: 10–20 Minuten über alle vier Abfahrten.
  • Ampeln, Kreuzungen, Ortsdurchfahrten, Navigation/Unsicherheit:
    Auf 227 km im normalen Verkehr sammelt sich das. Kurze Stopps, Vorsicht bei Kreuzungen, evtl. kurz falsch abgebogen. Realistisch 10–15 Minuten.
  • Verpflegung:
    Offizielle Verpflegungsstationen mit Flaschen sind deutlich schneller als eigene Stopps am Brunnen. 5–15 Minuten.
  • Pacing-Effekt:
    Ein Rennen mit Konkurrenten, Zielen und Renn-Adrenalin führt bei den meisten zu einer etwas saubereren, härteren Pacing-Strategie. 

Höhenmeter, Einsatz, Hitze: Unser Trainingslager im Ötztal

Höhenmeter, Berge, Hitze: Unser Trainingslager im Ötztal

Eine Woche Ötztal, ein Ziel vor Augen, der Ötztaler Radmarathon. Unser Trainingslager in Zwieselstein war unser spezifisches Vorbereitungsangebot für alle, die sich dieser Königsdisziplin im August stellen wollen. Wir schauen uns die Strecke genau an, fahren die entscheidenden Teilabschnitte gemeinsam ab und geben ganz konkrete, streckenspezifische Tipps mit, von der richtigen Linie in der Abfahrt bis zum passenden Pacing am Berg.

Timmelsjoch-Auffahrt von ital. Seite
Laktattest zur Bestimmung der Leistungsbereiche.
Zeit zum Austausch, hier im Bergdorf Niederthai.

Freitag: Ankommen und Eingrooven

Start in Zwieselstein mit einer lockeren Einrollrunde ins Ventertal. Die Strecke genießen, sich einrollen, sich als Gruppe kennenlernen, das war der perfekte Auftakt. Abends dann das erste gemeinsame Essen im Hotel Neue Post mit Pasta oder Kartoffeln, ganz bewusst, um für den nächsten Tag vorbereitet zu sein.

Samstag unser erster Anstieg: Kühtai

Die erste Etappe führte Richtung Kühtai, dem ersten Anstieg beim Ötztaler. Besonderes Augenmerk lag auf der technischen Abfahrt von Sölden nach Ötz mit Verkehrsinseln, Kreisverkehre, die richtige Linie finden, alles einmal live mit der Gruppe durchgespielt, weil diese Abfahrt beim Ötzi eben schnell und tückisch ist. Danach ging’s hinauf nach Kühtai, vorbei an den Haflingern bei Ochsengarten, durch den steilen Schlussabschnitt, der ordentlich in die Beine ging – und oben auf 2.020 Metern eine grandiose Aussicht bei bestem Wetter.

Sonntag erstmals nach Italien: Timmelsjoch und Passeiertal

Erste Fahrt über die Grenze von der österreichischen Seite über das Timmelsjoch, schnelle Abfahrt nach Moos im Passeiertal, Trinkflaschen auffüllen, dann weiter ins kleine, wunderschöne Seitental nach Pfelders, das war steil, abwechslungsreich, hat stark ans Ventertal erinnert. Nach einer Stärkung in Moos (Apfelstrudel mit Vanilleeis) ging es erstmals auf einem Teilstück der Original-Ötzi-Strecke das Timmelsjoch hoch. Kurz vor Schönau zog ein Unwetter auf, ein Teil der Gruppe wartete den Regen bei Kaffee ab, der Rest zog knallhart durch, bei rund 12 bis 13 Grad eine echte Charakterprobe. Am Tunnel dann der Wetterumschwung: deutlich wärmer, trockenere Straßen auf der österreichischen Seite und wichtig für eine sichere Abfahrt.

Starke Aussicht oberhalb von Ötz.
Pause am Kühtai. Klaus-Peter genießt die Sonne.

Montag: Diagnostiktag am Timmelsjoch

Noch einmal ging’s aufs Timmelsjoch, diesmal mit Fokus auf die Leistungsdiagnostik. Auf 2.509 Metern haben wir eine Laktatdiagnostik in der Höhe durchgeführt, um Laktatverhalten und höhenbedingten Leistungsabbau der Athletinnen und Athleten zu erfassen. Über 30 Testungen in 30 bis 45 Minuten waren ein intensiver, aber für uns als Sportwissenschaftler besonders spannender Tag. Die Ergebnisse flossen direkt in konkrete Pacing-Empfehlungen für die kommenden Tage ein, damit jeder im richtigen Laktatbereich unterwegs ist und weder zu verhalten noch zu hart am Berg fährt. Belohnung danach, es gab ein Kaiserschmarrn im Hotel Post in Vent, in einer Portion, die es wirklich in sich hatte.

Dienstag: Ruhetag

Bewusste Pause vor der Königsetappe. Eine Wanderung nach Sölden, ein bisschen “Stadtluft” schnuppern, für einige ging’s mit der Seilbahn hinauf, um Höhenluft zu bekommen. Früh ins Bett, die Vorfreude auf den nächsten Tag war spürbar.

Laktattest am Timmelsjoch auf 2509m.
Schnelle Anfahrt nach Vent zum Kaiserschmarrn.

Mittwoch: Die Königsetappe

Der Tag mit allem, was das Ötztal zu bieten hat, von Zwieselstein über das Timmelsjoch (österreichische Seite), hinunter Richtung Moos, dann der Abzweig ins wunderschöne Bergdorf Stuls mit Blick ins Passeiertal und zum Jaufenpass. Über eine Querverbindung ging es weitere rund 1.000 Höhenmeter hinauf zum Jaufenpass. In glühender Mittagshitze, jede Quelle unterwegs war eine willkommene Abkühlung. Nach einer rasanten, kurvenreichen Abfahrt und einem Stopp in St. Leonhard (Linzer Schnitten, Gummibärchen, eine Cola als Belohnung) ging’s zurück in den Anstieg zum Timmelsjoch. Die letzten elf Kilometer von Schönau aus waren wie immer ein richtiges Brett. Ein zufälliges Wiedersehen mit unserem Athleten Andi am Brunnen in St. Leonhard war eines der schönen unverhofften Highlights des Tages. Die Gruppe zerlief zunehmend, jeder fuhr sein eigenes Tempo und am Ende aber haben alle die Königsetappe durchgezogen. Abends gab Pizza und Bananensplit als verdiente Belohnung für den Intensiven Tag.

Donnerstag: Übergangstag Richtung Talausgang

Die Beine noch schwer von der Königsetappe, ging es Richtung Umhausen (bekannt für den höchsten Wasserfall Tirols) und hinauf ins abgelegene Bergdorf Niederthai – rund 600 Höhenmeter auf steiler Straße, dafür aber belohnt mit Ruhe und einem perfekten Trainingsrevier. Nach der rasanten Abfahrt ging’s weiter über Längenfeld zum Anstieg nach Gries und noch einmal rund 400 Höhenmeter, ein fordernder, aber kein komplett erholsamer Tag.

Freitag: Das Pitztal

Das letzte noch unbefahrene Tal stand auf dem Programm: flach hinaus Richtung Ötz, über Sautens und den Wald nach Jerzens, dazu der vom Imster Radmarathon bekannte Anstieg. Nach einem Stopp in Jerzens ging’s über die Rudi-Bachmann-Hängebrücke zurück Richtung Ötztal und von dort das lange Tal wieder hinauf bis Zwieselstein.

Samstag: Große Abschlussrunde zur Gletscherstraße

Zum Abschluss durfte jeder wählen: noch einmal Kühtai, die Südtiroler Seite oder die Herausforderung schlechthin, die Gletscherstraße zum Rettenbachgletscher, mit knapp 2.800 Metern der höchste Straßenpunkt Europas. Auf nur 12 Kilometern rund 1.400 Höhenmeter, vorbei an der Mautstation, hinein in eine völlig andere Welt aus Fels und Eis, spürbar kälter und nach einer intensiven Trainingswoche noch einmal ein echter Härtetest für die Beine. Andere nutzten den letzten Tag für einen Abstecher nach Hochsölden oder bis zur Mautstation bzw. hinauf zum Timmelsjoch.

Am Samstagabend gemeinsames Abschlussessen, dann hieß es Abschied nehmen, die einen brachen noch in der Nacht auf, andere trafen sich am Sonntagmorgen noch zum gemeinsamen Frühstück, bevor jeder seine Heimreise antrat.

 

Arbeitsgruppe Gletscherstraßer am Ziel.
Zufriedene Guides am Jaufenpass.

 

Die Woche im Überblick

TagZiel / StreckekmHöhenmeter
FreitagEinrollrunde nach Vent29 km614 Hm
SamstagKühtai (1. Ötzi-Anstieg)109 km2.205 Hm
SonntagSüdtirol & Pfelders103 km3.765 Hm
MontagLaktattest am Timmelsjoch65 km1.844 Hm
DienstagRuhetag – Wanderung nach Sölden8,3 km–
Mittwoch👑 Königsetappe: Timmelsjoch – Jaufenpass – Timmelsjoch130 km4.697 Hm
DonnerstagNiederthai & Gries83 km1.741 Hm
FreitagPitztal121 km2.036 Hm
SamstagAbschlussrunde zum Rettenbachgletscher32 km1.559 Hm

Gesamt: 680,3 km und 18.461 Höhenmeter in einer Woche!

Eine Woche voller Höhenmeter, harter Trainingseinheiten, aber auch voller schöner Momente, gutem Essen und dem intensiven Austausch in der Gruppe, die perfekte Generalprobe für den Ötztaler Radmarathon Ende August.


Bereit, deine eigene Ötzi-Vorbereitung auf das nächste Level zu bringen?

Ob im nächsten Bikecamp live vor Ort auf den entscheidenden Streckenabschnitten oder im individuellen Coaching mit Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung und Pacing-Strategie. Wir bringen dich bestmöglich vorbereitet an den Start.

Jetzt Plätze für unser nächstes Bikecamp sichern →

Individuelles Coaching anfragen →

Grüne Hölle, großes Abenteuer: Unser Rennwochenende bei Rad am Ring

Grüne Hölle, großes Abenteuer: Unser Rennwochenende bei Rad am Ring

Manche Wochenenden bleiben einfach hängen. Rad am Ring 2026 war so eines. Für uns von Sporformance und für alle Athletinnen und Athleten, die mit uns an den Start gegangen sind. Mit fünf Teams und vier Fahrern pro Team (zwei Teams mussten kurzfristig etwas ausgedünnt an den Start gehen, weil es leider ein paar Absagen gab) haben wir ein Wochenende erlebt, das uns noch lange begleiten wird.

Freitag: Ankommen, Aufbauen, Einschwören

Wir sind am Freitag angereist und haben in einer wirklich beeindruckenden Teamleistung alles gemeinsam aufgebaut: Fahrerbereich, Zelte, unsere kleine Verpflegungs- und Pausenzone und am Ende hat wirklich jeder mit angepackt. Sebastian, Benedikt und ich haben die Startunterlagen geholt. Startnummern für den Helm, Transponder kleine Gimmicks, Duschbad und ein paar Snacks für jeden im Team.

Danach gab’s gemeinsam Abendessen und alle wurden  noch mal offiziell begrüßt und aufs Wochenende eingeschworen. Die Stimmung war von Anfang an großartig. Pünktlich ging es ins Bett, denn am nächsten Tag sollte es losgehen.

Man kennt es....lange Wartezeit am Ring.
Alles steht! Wie immer bester Standort.

Samstag: Startschuss in der grünen Hölle

Mit den ersten Sonnenstrahlen wurde es in den Zelten schnell warm, und ab 6:30 Uhr krochen alle aus ihren Zelten. Gemeinsames Frühstück, direkt vor der Nase der Verkehr auf der Grand-Prix-Strecke. Wir hatten die letzte Parzelle direkt an der Strecke und haben jede Minute genossen. Man hat gemerkt, wie die Anspannung stieg! Der eine oder andere Power Nap, letzte Handgriffe am Rad, dann um 12:35 Uhr der Startschuss.

Und was für ein Bild: über 931 Viererteams, mehr als 11.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rollten in die erste Runde der Nordschleife, der berühmten “grünen Hölle”. 25 Kilometer, 612 Höhenmeter pro Runde, gute Fahrer brauchen 45 bis 55 Minuten. Eine Strecke, die Respekt verdient.

Bei uns im Team startete Konrad, übergab dann an mich als Fahrer Nummer zwei. Ich habe eine schnelle Runde gedreht, wir haben knallhart durchgezogen und das Beste: jeder ist sturzfrei durchgekommen.

Sebastian & Norman im Austausch vor der nächsten Runde.
Jede Runde am Limit. Im Schnitt IF von 0,89 bis 0,95

Die Nacht: Zwei-Runden-Rhythmus und wenig Schlaf

Als es dunkel wurde, haben wir auf 2er Runden umgestellt. Das war eine echte Belastungsprobe, ich zum Beispiel wurde nachts um ein Uhr aus dem Schlaf geholt und musste direkt wieder auf die Strecke. Trotzdem, alle sind super durchgekommen und hatten sichtlich Spaß dabei. Die Fuchsröhre, die schnelle Abfahrt, hat jedes Mal für gute Laune gesorgt, bevor es dann wieder den Anstieg zur Hohen Acht hochging und über die berüchtigten viereinhalb Kilometer an der Schwelle gekämpft werden musste.

Sonntag: Gemeinsam über die Ziellinie

Am Sonntag sind wir gemeinsam über die Ziellinie gerollt, haben unsere Medaillen entgegengenommen und danach blitzschnell abgebaut, wieder mit vollem Teameinsatz. Ein rundum starkes Wochenende.

Was uns wirklich bleibt:

Was dieses Wochenende so besonders macht, ist nicht nur die Strecke oder die Zeiten. Es ist der Austausch mit unseren Athletinnen und Athleten. Die Geschichten, die man hört, sich einmal im Jahr live zu sehen, die erfolgreichen, erschöpften, glücklichen Gesichter im Ziel. Das motiviert uns jeden Tag aufs Neue in unserer Arbeit als Trainerteam.

Rad am Ring, es war definitiv nicht das letzte Mal. 2027 sind wir wieder dabei.

 

Glückliche und zufriedene Gesichter nach 24 Rad am Ring.

Lust, nächstes Jahr mit dabei zu sein, oder einfach an deiner Leistung zu arbeiten?

Ob Rad am Ring, ein anderes Ziel oder einfach mehr Freude und Struktur im Training. Wir begleiten dich mit individuellem Coaching dorthin, wo du hinwillst.

Sportliche Grüße,
Kenny

Jetzt kostenfreies Erstgespräch sichern →

Vom Jedermannrennen zum Radmarathon. So gelingt dir der Wechsel

Vom Jedermannrennen zum Radmarathon. So gelingt der Wechsel.

Die ersten Saisonhighlights liegen bereits hinter vielen Athleten/innen. Die warmen Tage im Trainingslager sind längst vergessen (Hier unser Rückblick zum Mallorca-Camp im März). Mit Rennen wie der Tour d’Energie, Eschborn-Frankfurt oder Rund um Köln wurde intensiv an der Form gearbeitet, Tempohärte gesammelt und oft auch persönliche Bestzeiten erreicht.

Doch jetzt beginnt für viele die nächste Saisonphase. Die großen Radmarathons und Alpenklassiker stehen vor der Tür.

Ob La Marmotte, SuperGiroDolomiti, Maratona dles Dolomites, Tannheimer Tal oder der legendäre Ötztaler Radmarathon. Jetzt ändern sich die Anforderungen deutlich.

Wie hier beim RaR geht es auch beim Jedermannrennen dynamisch zur Sache!

Wo unterscheiden sich die Rennen? Worauf kommt es beim Radmarathon an?

Denn während Jedermannrennen oft von hoher Intensität, Attacken und Renndynamik geprägt sind, verlangen Radmarathons etwas anderes:

– lange Belastungsverträglichkeit
– konstante Leistung über viele Stunde
– effiziente Energieversorgung
– mentale Stabilität
– sauberes Pacing am Berg

Die gute Nachricht für dich! Wer bereits Rennen gefahren ist, bringt eine starke Grundlage mit. Jetzt geht es darum, die Form gezielt und spezifisch umzubauen.

Diese 5 Trainings brauchst du für deinen Radmarathon

1. Lange Grundlagenfahrten mit Höhenmetern
Der wichtigste Unterschied zum Jedermannrennen ist die Dauer.

Viele Radmarathons dauern zwischen 6 und 12 Stunden. Genau deshalb werden lange Einheiten jetzt entscheidend und zu deinem wichtigen “Partner”. Ziel ist nicht maximale Intensität, sondern ökonomisches Fahren über viele Stunden.

Unsere Empfehlung:
– 4–6 Stunden
– möglichst viele Höhenmeter
– gleichmäßiger Druck auf dem Pedal
– Fokus auf Ernährung und Pacing

Die langen Einheiten sind gleichzeitig die perfekte Generalprobe für den Wettkampftag.


2. Schwellenintervalle für lange Anstiege
Alpenmarathons werden selten durch explosive Spitzen entschieden, sondern durch die Fähigkeit, lange knapp unter und an der Schwelle zu fahren.

Besonders effektiv:
– 2 × 20 Minuten
– 3 × 15 Minuten
– oder lange Sweetspot-Blöcke

Diese Einheiten verbessern:
– Kletterfähigkeit
– Ermüdungsresistenz
– Tempohärte am Berg

3. Fahren unter Vorermüdung
Ein Klassiker für die Marathonvorbereitung sind 
lange Intervalle nach mehreren Stunden Fahrzeit.

Warum?
Weil genau dann die entscheidenden Momente im Radmarathon kommen.

Trainingseinheit Beispiel:
– 3 Stunden locker
– danach 2 × 20 Minuten bergauf im Schwellenbereich

So trainierst du, auch mit müden Beinen noch sauber Leistung abzurufen.

4. Ernährung im Training testen
Viele Athleten/innen verlieren ihren Radmarathon nicht wegen der Beine, sondern auch wegen der Energieversorgung.

Jetzt ist die Zeit, um zu testen (Fueling-Strategie):
– Wie viele Kohlenhydrate benötigen ich? 
Wie viele Kohlenhydrate verträgst du?
– Welche Gels funktionieren?
– Welche Getränke passen zu dir?
– Was funktioniert nach 5 Stunden noch?

Wichtigste Regel:
Je länger das Rennen, desto wichtiger wird die Ernährung.

5. Bergspezifische Belastungen trainieren
Wer einen Radmarathon fährt, sollte nicht nur Watt trainieren, sondern auch das Fahrgefühl am langen Berg.

Dazu gehören:
– niedrige Trittfrequenzen
– lange Anstiege
– gleichmäßiges Pacing
– Fahren im Sitzen
– Rhythmuswechsel am Berg

Gerade hier unterschätzen viele Athleten/innen die Spezifität der Vorbereitung.

Der Jaufenpass (Passo di Giovo) muss beim Ötzi bezwungen werden.

Der häufigste Fehler vor dem Radmarathon

Viele versuchen jetzt noch „Form aufzubauen“ und trainieren zu hart.

Doch genau jetzt gilt:
Die Grundlage ist gelegt. Jetzt geht es darum, spezifisch zu werden.

Mehr Intensität bedeutet nicht automatisch bessere Beine für 8 Stunden im Hochgebirge.

Oft bringen gezielte lange Belastungen deutlich mehr als das fünfte harte Intervalltraining pro Woche.


Unser Tipp: Nutze die Zeit für spezifische Vorbereitung

Genau dafür veranstalten wir vom 03. – 05.07. unser Bike Camp im Harz.

Dort arbeiten wir gezielt an:
– langen Anstiegen
– Pacing
– Ernährung
– Klettertechnik
– Marathon-spezifischen Belastungen
– Gruppenfahren in den Bergen

Der Harz bietet dafür perfekte Bedingungen:
Wir haben lange Anstiege, ruhige Straßen und genau das Terrain, das du für deinen Radmarathon brauchst.

Egal ob Ötztaler oder ein anderer Radmarathon, das Camp ist die ideale letzte große Vorbereitung.

Sportliche Grüße, 
Kenny

Fahrtechnik am Ruhetag im Ötztal Camp mit Coach Laurin.

Deine nächsten Schritte:

Sichere dir deinen Platz beim Bike Camp im Harz
03. – 05.07. | begrenzte Plätze HIER BUCHEN

Oder arbeite mit uns im Coaching an deiner Marathonform.

Mit individueller Trainingsplanung, persönlicher Betreuung und gezielter Vorbereitung auf dein Saisonhighlight. Denn Radmarathons gewinnt man nicht mit Zufall, sondern mit Struktur.

Drei Tage Harz! Unser Bike Camp zwischen Brocken, Wurmberg und Softeis!

Warum genau solche Trainingswochenenden dich besser machen!

Es sind nicht immer die großen Events, die dich nach vorne bringen. Oft sind es genau diese drei Tage am Stück, in denen einfach alles passt und du gut Form aufbauen kannst.

Genauso war unser Bike Camp im Harz.


Freitag: Ankommen, einrollen, einstellen

Der Start war genau so, wie er sein soll. Locker einrollen entlang der Bode Richtung Treseburg, warmes Frühlingswetter, alles ohne Stress und einfach erstmal ankommen. Nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf.

Im Vorfeld haben wir einzelnen Teilnehmern die Leistungsdiagnostik gemacht und die Position auf dem Rad im Bikefitting optimiert. Das ist für mich ein zentraler Punkt!

Du kannst nur dann wirklich trainieren, wenn die Basis passt.

Wi waren 12 Teilnehmer und zwei Guides mit unterschiedlichen Levels und viel Motivation. Das war die  richtig gute Ausgangslage.

Abends ging es dann bei Forelle und typisch Harzer Küche in die Detailplanung der Königsetappe. Man hat gemerkt: alle hatten Bock.

Mit dem Hotel Gut Voigtländer hatten wir dazu die perfekte Base mit großen Zimmern, kurze Wege, genau das, was du nach einem langen Tag im Sattel brauchst.

Samstag: Die Königsetappe oder der Tag den jeder fürchtet 😉

Samstag ist der Tag, an dem du ehrlich zu dir sein musst. Wo auch körperliche und mentale Grenzen auf dich warten.

Über Wernigerode ging es Richtung Brocken. Beste Bedingungen, klare Sicht und vor allem: 24 Kilometer Anstieg und fast 1.000hm am Stück von Wernigerode bis rauf zum Brocken.

Das ist der Punkt, der den Harz so besonders macht. So lange Anstiege findest du nördlich der Alpen so gut wie nie. Und genau hier passiert Training wirklich.

Du lernst:
– dein Tempo zu kontrollieren
– sauber im Bereich zu fahren
– und nicht am Anfang zu überziehen

Oben haben wir uns kurz gesammelt und direkt weiter.

Nächster Punkt: Wurmberg.

Fast genauso hoch wie der Brocken, aber komplett anderer Charakter. Kürzer, steiler, härter.

Hier musste jeder arbeiten. Kein Verstecken, kein „ich rolle mal mit“. Genau solche Reize brauchst du.

Belastung + Atmosphäre = nachhaltiges Training und die richtige Mischung. Nach den harten Blöcken kam genau das, was oft unterschätzt wird, unsere Pause.

Kaffee in Braunlage, Kuchen, Gespräche und eine Pause zum runterkommen, Energie auffüllen. Das gehört genauso zum Training wie das Intervall.

Mit dem „Hexenritt“ Richtung Elend kam direkt der nächste Anstieg. 
Auch kurz, etwas weniger intensiv, genau richtig gesetzt.

Weiter über den Oberharz, Anstiege bei Tanne und Trautenstein, Eispause in Hasselfelde und dann zurück Richtung Blankenburg.

Mit einem letzten Stich an der Roßtrappe (die leichte Seite von Treseburg).

Am Ende: 150 km und 2600 Höhenmeter.

Das ist kein Zufallstraining. Das ist gezieltes und strukturiertes Belasten.

Sonntag: Müde Beine, aber klarer Kopf

Sonntag ist immer spannend. Die Beine sind schwer, aber genau dann zeigt sich, wie gut du die letzten Tage gearbeitest hast.

Bei 26 Grad ging es zur letzten Etappe über die Rappbodetalsperre Richtung Quedlinburg.

Und dann nochmal das, was zählt:
Die Roßtrappe mit 3,5 km und  im Schnitt 14 % steil.

Der letzte Anstieg des Camps.

Und genau hier haben alle nochmal alles rausgeholt.

85 km und 1400 Höhenmeter später war klar:
Das war ein stabiles Wochenende.


Was dieses Camp wirklich ausmacht

Es ist die Kombination der Strecke und der Gruppe.
– gezieltem Training im Gelände
– individueller Betreuung
– sportwissenschaftlichem Input
– und einer Gruppe, die gemeinsam besser werden will

Genau das bringt dich weiter.

Wenn du das selbst erleben willst

Unser im Juli:
03.-05. Juli im Harz (Berg) Link zur Anmeldung: Berg im Harz
31. Juli-09. August im Ötztal (Berg) Link zur Anmeldung: Ötztal
18.-20. September Harz (Saisonfinale) Link zur Anmeldung: Saisonfinale im Harz

Wenn du ein klares Ziel hast, wie den Ötztaler oder einen Alpenmarathon, dann sind unsere nächsten Camps genau dafür gemacht.

Fokus:
– lange Anstiege effizient fahren
– Pacing unter realen Bedingungen
– gezielte Bergintervalle

Das ist kein „einfach nur fahren“.
Das ist Vorbereitung, die wirkt.


Coaching: die richtige Struktur statt Training mit Zufallsprinzip

Ein Camp bringt dich weiter. Aber der größte Fortschritt kommt durch Kontinuität.

Wenn du dein Training wirklich auf das nächste Level bringen willst:

Individuelles Coaching
Klare Struktur statt „ich fahr einfach dran los“
Wissenschaftlich fundiert und auf deinen Alltag individuell abgestimmt


Mein Fazit

Drei Tage Harz.
Viele Höhenmeter.
Noch mehr Entwicklung.

Und am Ende genau das, worum es geht: Nicht einfach nur fahren, sondern wieder ein Stück besser werden.

Sportliche Grüße und danke fürs lesen,
Kenny

Willkommen im Coaching-Team: Noah Balgenorth

Willkommen im Coaching-Team: Noah Balgenorth

Zum 01. April verstärkt Noah Balgenorth unser Coaching-Team und wir freuen uns sehr, ihn an Bord zu haben.

Noah bringt nicht nur sportwissenschaftliches Know-how mit, sondern steht selbst aktiv im Wettkampfgeschehen. Genau diese Kombination macht ihn als Coach so wertvoll. Er versteht nicht nur die Theorie, sondern lebt den Radsport jeden Tag.

Im neuen Blog stellt sich Noah vor, wie er zum Radsport gekommen ist und wie ein Tag bei ihm aussieht. Viel Spaß beim lesen und wenn ihr Fragen zu Noah habt, dann immer her damit.


Wer ist Noah?

Mein Name ist Noah Balgenorth, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Hannover. Seit 2024 studiere ich Sportwissenschaft & Training und bin parallel als aktiver Rennfahrer unterwegs.

Mein Fokus liegt mittlerweile auf Gravelrennen, nachdem ich zuvor viele Jahre auf der Straße und im Cyclocross aktiv war. Vom Nachwuchsbereich bis hin zu Bundesliga-Rennen in der U19 habe ich den klassischen Weg im Leistungssport durchlaufen. Zum Übergang in die U23 habe ich meinen Platz beim Graveln gefunden.

Wie alles begann

Meine ersten Berührungspunkte mit dem Radsport hatte ich mit 12 Jahren und ganz unspektakulär bei einer gemeinsamen Fahrt mit meinem Vater zur Eisdiele.

Was als kleine Ausfahrt begann, wurde schnell zu einer echten Leidenschaft. Kurz darauf folgte das erste Rennrad und wenig später mein erstes Rennen in der U15.

Ab da war klar, das ist mehr als nur ein Hobby für mich.


Was mich am Radsport begeistert

Radsport bedeutet für mich vor allem Freiheit.

Draußen unterwegs zu sein, neue Orte zu entdecken und Erlebnisse mit dem Sport zu verknüpfen und das ist etwas ganz Besonderes. Gleichzeitig ist die Community einzigartig. Man trifft immer wieder bekannte Gesichter, egal wo man startet.

Was mich aber am meisten reizt, ist die Entwicklung der eigenen Leistungsfähigkeit. Immer wieder an die eigenen Grenzen zu gehen und zu sehen, wie sich diese durch gezieltes Training verschieben und genau das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.


Warum Sportwissenschaft?

Mein Studium habe ich begonnen, weil ich verstehen wollte, was im Körper während sportlicher Leistung eigentlich passiert und vor allem, wie man diese Prozesse gezielt verbessern kann.

Dieses Wissen gebe ich heute direkt an meine Athletinnen und Athleten weiter. Es begeistert mich, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und gemeinsam Fortschritte sichtbar zu machen.


So sieht ein typischer Tag bei mir

Mein Tag startet gegen 8 Uhr und natürlich mit einem Kaffee.

Danach geht es direkt in die Arbeit mit meinen Athleten:
– Trainingspläne erstellen
– Feedback geben
– Wettkampfstrategien entwickeln

Gegen späten Vormittag folgt dann meine eigene Trainingseinheit, was meist 3–4 Stunden auf dem Rad sind, am liebsten im Gelände.

Nach der Einheit heißt es  Regeneration einleiten, Speicher auffüllen und anschließend stehen Uni-Aufgaben (Lernzettel, Vorlesung nacharbeiten) auf dem Plan.

Der Abend gehört dann der Erholung, wo ich frisch koche,  bevor es am nächsten Tag wieder von vorne losgeht.

Ich freue mich auf eine spannende Zeit mit Sporformacne und freue mich auch euch kennenzulernen.

Sportliche Grüße,
Euer Noah

Wenn ihr noch mehr über Noah erfahren wollte, dann checkt gerne sein Profil auf PCS (ProCyclingStats): https://www.procyclingstats.com/rider/noah-balgenorth/2026

Starte jetzt mit Noah ins Coaching

Mit Noah erweitern wir unsere Coaching-Kapazitäten und du hast jetzt die Chance, direkt mit ihm zu arbeiten.

Egal ob du:

– deine Leistung gezielt steigern willst
– strukturiert trainieren möchtest
– oder dich optimal auf Wettkämpfe vorbereiten willst

Noah unterstützt dich mit individuellem Coaching und persönlicher Betreuung.

Jetzt Platz sichern & Anfrage stellen:
[Hier Coaching anfragen]

1100 Kilometer quer durch Deutschland! Warum Erik beim Race Across Germany an seine Grenzen geht.

Einleitung

1100 Kilometer auf dem Rad. Kaum Schlaf. Stundenlange Einsamkeit in der Nacht. Und dennoch ein klares Ziel vor Augen.

Mit dem Race Across Germany stellt sich Erik einer der härtesten Herausforderungen im deutschen Radsport.

Was ihn antreibt, ist nicht nur die sportliche Leistung. Es ist der Wunsch, die eigenen Grenzen kennenzulernen, Verantwortung zu übernehmen und etwas zurückzugeben. Unterstützt von seinem Team und begleitet durch strukturiertes Coaching bereitet er sich auf ein Rennen vor, das körperlich wie mental alles abverlangt.

Dieses Interview gibt einen ehrlichen Einblick in Eriks Motivation, seine größten Respektpunkte und zeigt, warum große Ziele fast nie allein erreicht werden.

Erik, du stellst dich mit dem Race Across Germany einer extremen Herausforderung. Was hat dich motiviert, dieses 1100 km lange Rennen in Angriff zu nehmen?

Mich motiviert vor allem mein Team. Zu wissen, dass Menschen hinter mir stehen und an mich glauben, gibt mir enorm viel Energie, besonders dann, wenn es hart wird. Gleichzeitig ist dieses Rennen eine ganz bewusste Herausforderung an mich selbst. Ich möchte herausfinden, wozu ich wirklich fähig bin, wenn es körperlich und mental extrem wird.

Und natürlich treibt mich auch der gute Zweck für die Kinder an. Für sie zu fahren, gibt dem Ganzen eine viel tiefere Bedeutung. Jeder einzelne der 1100 Kilometer fühlt sich dadurch sinnvoll an und genau das macht dieses Projekt für mich so besonders.

Welche Aspekte reizen dich besonders und wo hast du den größten Respekt?

Mich reizt vor allem die Kombination aus körperlicher und mentaler Belastung. Genau diese Extreme machen für mich den Reiz eines Rennens wie dem Race Across Germany aus. Es geht nicht nur darum, konstant Leistung zu bringen, sondern auch dann einen klaren Kopf zu bewahren, wenn die Müdigkeit einsetzt.

Respekt habe ich vor allem davor, mir zu viel auf einmal vorzunehmen, gerade zu Beginn nicht zu überziehen und meine Kräfte klug einzuteilen. Und die Nachtfahrten sind definitiv nicht ohne. Müdigkeit, Dunkelheit und Einsamkeit fordern einen auf eine ganz eigene Art heraus.

Für welchen Zweck engagierst du dich und warum?

Wir fahren für den Bunter Kreis Münsterland. Mit den 1100 Kilometern möchten wir eine wichtige Botschaft nach außen tragen. Wie wertvoll und unverzichtbar die Arbeit des Bunten Kreises ist.

Der Bunte Kreis begleitet Familien mit schwer oder chronisch kranken Kindern in einer extrem herausfordernden Lebensphase und genau dieses Engagement verdient Aufmerksamkeit und Unterstützung. Deshalb gehen alle gesammelten Spenden zu 100 % an den Bunten Kreis Münsterland.

Für mich bekommt das Rennen dadurch eine viel tiefere Bedeutung. Jeder Kilometer steht auch für Hoffnung, Unterstützung und Zusammenhalt.

Du wirst im Coaching von Laurin begleitet. In welchen Bereichen hat dich das Coaching bisher am meisten unterstützt?

Das Coaching durch das Team Sporformance ist für mich eines der wichtigsten Elemente in der Vorbereitung. Ich schätze besonders die große Erfahrung von Laurin, Sebastian und Kenny.  Jeder bringt seine eigene Perspektive und Kompetenz mit ein.

Laurin als mein persönlicher Coach kennt mich mittlerweile sehr gut. Dadurch kann er mich nicht nur gezielt im Training steuern, sondern mich auch mental unterstützen, motivieren und optimal auf das Rennen vorbereiten. Diese individuelle Betreuung gibt mir Struktur, Sicherheit und Vertrauen in den gesamten Prozess.

Was geht dir durch den Kopf, wenn du dir vorstellst, nach über 1100 km die Ziellinie zu überqueren?

Ich glaube, meine Gedanken werden in diesem Moment sehr klar sein. Nach über 1100 Kilometern zählt am Ende nur noch dieser eine Augenblick. Anzukommen.

Ich wünsche mir, dass mein Team, meine Familie und all die Menschen, die dieses Projekt begleiten, diesen Moment gemeinsam mit mir erleben und genießen können. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.

Da wird ganz viel Dankbarkeit sein, für die Unterstützung, für jede einzelne Spende und für alle, die an mich geglaubt haben.

Und ganz ehrlich… Neben der Erleichterung kommt wahrscheinlich ziemlich schnell schon der erste Gedanke an das nächste Projekt 😂

Welche Learnings aus diesem Projekt nimmst du schon jetzt mit für den Sport und für dein Leben abseits des Rads?

Ein großes Learning ist für mich, wie viele besondere Begegnungen durch dieses Projekt entstehen. Wir kommen mit Menschen ins Gespräch, die wir ohne das Projekt Erik1100km vielleicht nie kennengelernt hätten und genau diese Begegnungen verändern den Blickwinkel aufs Leben.

Man merkt, wie viel Kraft in gemeinsamen Zielen steckt und wie sehr Perspektiven wachsen, wenn man sich austauscht.

Und vor allem habe ich gelernt: Als Team ist mit der richtigen Unterstützung unglaublich viel möglich. Was allein vielleicht unmöglich wirkt, wird gemeinsam realistisch.

Erik vielen Dank für deine Zeit und das Interview!

Große Ziele beginnen selten mit perfekten Voraussetzungen. Sie beginnen mit einer Entscheidung.

Wenn du selbst ein sportliches Ziel hast, egal ob Langdistanz, Etappenrennen, Jedermannrennen oder persönlicher Meilenstein und dir dabei Struktur, Klarheit und ehrliches Feedback wünschst, dann ist individuelles Coaching für Dich der entscheidende Unterschied.

Bei Sporformance begleiten wir Athlet/innen genau dort, wo es zählt:
– mit einem klaren Trainingsplan
– persönlicher Betreuung
– einem Prozess, dem du vertrauen kannst

Bereit für dein nächstes Ziel?
Dann melde dich bei uns und lass uns gemeinsam herausfinden, was für dich möglich ist!

Sportliche Grüße,
Coach Kenny

Radbekleidung in der Übergangszeit. So kleidest du dich im Frühjahr richtig!

***UPDATE: 24.02.2026***

Der Winter zieht sich zurück. Zeit für die Übergangszeit auf dem Rad

Es ist Zeit, dass wir diesen Blog aus dem Herbst noch einmal mit euch teilen.
Der Winter ist auf dem Rückzug und mit der ersten richtig milden Woche in diesem Jahr wird es viele von euch wieder zurück auf die Straßen ziehen. Wer hat es nicht vermisst?

Die Rolle und das Indoortraining dürfen jetzt erstmal Pause machen. Die Sonne lacht, die ersten Frühblüher stehen in den Startlöchern und die Motivation für draußen steigt spürbar. Gleichzeitig bringt genau diese Jahreszeit auch ihre typischen Herausforderungen mit sich. Kühle Temperaturen am Morgen, milde Nachmittage, Wind und oft die Unsicherheit, was man auf dem Rad am besten anziehen soll.

Damit du in der Übergangszeit nicht in die bekannte
„Ich schwitze zu stark“ oder „Ich habe zu wenig an“ Situation kommst, haben wir für dich einen kleinen Guide erstellt. Darin zeigen wir dir, bei welchen Temperaturen du dich sinnvoll kleidest, wie du das Zwiebelprinzip richtig nutzt und welche Kombinationen sich in der Praxis bewährt haben.

Viel Spaß mit dem neuen/alten Blog und einen starken Start in die Outdoor-Saison!

Sportliche Grüße
Dein Coach Kenny

Hier geht’s zur Sporformance-Kollektion: Jetzt entdecken

Die richtige Radbekleidung in der Übergangszeit. Wir zeigen dir wie du warm, trocken und leistungsfähig bleibst!

Wenn der Sommer sich verabschiedet, wird das Radfahren zur kleinen Herausforderung. Morgens ist es frisch, mittags warm, und abends weht oft ein kalter Wind. Genau jetzt ist die richtige Bekleidung entscheidend, um nicht zu frieren oder zu überhitzen.
Viele Athlet/innen kennen das Problem. Am Start ist es kühl, man zieht sich zu dick an, schwitzt und kühlt nach der Einheit schnell aus. In der Folge droht der sogenannte „Open-Window-Effekt“. Das Immunsystem ist nach der Belastung geschwächt und anfälliger für Erkältungen.

Damit du in der Übergangszeit richtig gekleidet bist, erklären wir dir, worauf es ankommt und wie du mit dem Zwiebelprinzip und unserer neuen Sporformance-Kollektion optimal durch Herbst und Frühwinter kommst.

Hier kommt ihr zum Bestellformular für unsere Übergangskollektion: Zum Formular! Bestellung bis 31.03.2026!

Kühl war es auch die ersten Tage bei unserem Trainingslager im Ötztal.

Das Zwiebelprinzip – die Basis für cleveres Bekleiden

Das Zwiebelprinzip bedeutet mehrere dünne Schichten statt einer dicken. Der Vorteil dabei ist jede Lage hat eine Funktion z.B. Feuchtigkeit abtransportieren, Wärme speichern oder Wind abhalten. So bleibst du trocken und kannst bei Bedarf einfach eine Schicht öffnen oder ausziehen.

Ein Beispiel:
Du startest bei 12 °C mit einem kurzen Trikot, Armlingen und der Weste. Bergauf öffnest du den Reißverschluss, um Hitze entweichen zu lassen, bergab schützt die Weste wieder vor Fahrtwind. So bleibst du warm, aber nicht nassgeschwitzt.

Wichtig: Achte darauf, dass die innerste Schicht eng anliegt und Schweiß schnell aufnimmt. Eine nasse Basisschicht ist der häufigste Grund für Auskühlung.

Accessoires: Kleine Helfer, große Wirkung

In der Übergangszeit machen Accessoires oft den entscheidenden Unterschied. Ein Bufftuch schützt Nacken und Hals, kann bei Bedarf über Mund oder Ohren gezogen werden. Eine dünne Mütze unter dem Helm verhindert Wärmeverlust über den Kopf und passt in jede Trikottasche, wenn es wärmer wird. Armlinge und Beinlinge sind das perfekte Tool, um spontane Temperaturänderungen abzufangen. Auch Handschuhe und Überschuhe sorgen für Komfort: kalte Hände und Füße bedeuten meist das frühe Ende einer Einheit.

Unser Tipp: Lieber etwas zu viel dabeihaben – Armlinge und Buff wiegen kaum etwas, können aber den Unterschied zwischen Wohlfühlen und Frieren ausmachen.

Mallorca im Frühjahr wartet immer mit warmen Temperaturen. Auf den Bergen ist die Weste immer dabei.
Macht auch im Winter einen guten Job. Unser Langarmtrikot und Hose!

Szenario 1 – Temperaturen über 10 °C: milde Herbsttage

Typisch für den Süden Deutschlands: sonnige Tage mit 12–18 °C, trockene Straßen, aber frischer Wind.
Hier zählt Flexibilität.

Unsere Empfehlung für das Setup:
– Kurzes Trikot
– Armlinge
– Kurze Bibshort
– Beinlinge (je nach Kälteempfinden)
– Weste als Windschutz
– Leichte Handschuhe
– Bufftuch oder dünne Mütze
– Funktionssocken

Diese Kombination hält dich beim Start warm, ist aber flexibel genug, wenn die Sonne mittags herauskommt. Die Sporformance Weste ist dabei der Schlüssel. Sie schützt vor Wind, ist extrem leicht und lässt sich klein verpacken. Sie ist ideal für variable Bedingungen.

Szenario 2 – Temperaturen unter 10 °C: kühle Mittelgebirge und feuchte Luft

Wenn der Herbst im Mittelgebirge Einzug hält, wird das Wetter unbeständiger bei 5–10 °C, Nebel, Wind und gelegentlicher Nieselregen. Jetzt gilt: warm, aber atmungsaktiv.

Unsere Empfehlung für das Setup:
– Langes Trikot
– Funktionsunterhemd (langärmelig, atmungsaktiv)
– Lange Bibshort
– Weste oder bei Nässe eine leichte Regenjacke
– Bufftuch oder Thermomütze unter dem Helm
– Thermohandschuhe
– Überschuhe
– Warme Socken

Das Sporformance Langarmtrikot sorgt dank seiner windabweisenden Front und atmungsaktiven Materialien für genau die richtige Balance aus Schutz und Temperaturregulation.
Die Stoffe stammen vom spanischen Hersteller Gobik, der auch im Profisport, etwa bei der Tour de France, zum Einsatz kommt. Damit profitierst du von Materialien, die unter echten Wettkampfbedingungen entwickelt wurden.

Achte vor allem bei Abfahrten auf ausreichenden Windschutz – und zieh dich nach der Einheit sofort trocken um, um den Open-Window-Effekt zu vermeiden.

Im Frühjahr lockt der Harz mit ersten milden Temperaturen.

Fazit: Gut gekleidet bleibt länger gesund

Die Übergangszeit verlangt nach Flexibilität und das gelingt am besten mit Schichten, die du anpassen kannst.
Plane deine Bekleidung so, dass du beim Start leicht fröstelst. Nach wenigen Minuten im Sattel erreichst du die optimale Betriebstemperatur. Und wenn du dich einmal unsicher fühlst nimm lieber eine Weste mehr mit als eine Jacke zu wenig.

Unsere neue Sporformance-Kollektion bietet dir alles, was du für die Übergangszeit brauchst von kurz bis lang, von atmungsaktiv bis winddicht.

Entwickelt in Spanien von Gobik, getestet im Training, getragen mit Performance-Anspruch.

Hier geht’s zur neuen Sporformance-Kollektion: Jetzt entdecken


Unsere Übersicht: für verschiedene Temperaturen

TemperaturEmpfohlenes OutfitAccessoires
15 °CKurzarmtrikot + Armlinge + Weste + kurze HoseLeichte Handschuhe, Buff, Funktionssocken
10 °CLangarmtrikot + Weste + BeinlingeBuff, dünne Mütze, leichte Handschuhe
5 °CLangarmtrikot + lange Hose + Weste oder RegenjackeThermohandschuhe, Überschuhe, warme Socken, Buff

Sportliche Grüße,
Kenny