Die richtige Radbekleidung in der Übergangszeit. Wir zeigen dir wie du warm, trocken und leistungsfähig bleibst!
Wenn der Sommer sich verabschiedet, wird das Radfahren zur kleinen Herausforderung. Morgens ist es frisch, mittags warm, und abends weht oft ein kalter Wind. Genau jetzt ist die richtige Bekleidung entscheidend, um nicht zu frieren oder zu überhitzen.
Viele Athlet/innen kennen das Problem. Am Start ist es kühl, man zieht sich zu dick an, schwitzt und kühlt nach der Einheit schnell aus. In der Folge droht der sogenannte „Open-Window-Effekt“. Das Immunsystem ist nach der Belastung geschwächt und anfälliger für Erkältungen.
Damit du in der Übergangszeit richtig gekleidet bist, erklären wir dir, worauf es ankommt und wie du mit dem Zwiebelprinzip und unserer neuen Sporformance-Kollektion optimal durch Herbst und Frühwinter kommst.
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Das Zwiebelprinzip – die Basis für cleveres Bekleiden
Das Zwiebelprinzip bedeutet mehrere dünne Schichten statt einer dicken. Der Vorteil dabei ist jede Lage hat eine Funktion z.B. Feuchtigkeit abtransportieren, Wärme speichern oder Wind abhalten. So bleibst du trocken und kannst bei Bedarf einfach eine Schicht öffnen oder ausziehen.
Ein Beispiel:
Du startest bei 12 °C mit einem kurzen Trikot, Armlingen und der Weste. Bergauf öffnest du den Reißverschluss, um Hitze entweichen zu lassen, bergab schützt die Weste wieder vor Fahrtwind. So bleibst du warm, aber nicht nassgeschwitzt.
Wichtig: Achte darauf, dass die innerste Schicht eng anliegt und Schweiß schnell aufnimmt. Eine nasse Basisschicht ist der häufigste Grund für Auskühlung.
Accessoires: Kleine Helfer, große Wirkung
In der Übergangszeit machen Accessoires oft den entscheidenden Unterschied. Ein Bufftuch schützt Nacken und Hals, kann bei Bedarf über Mund oder Ohren gezogen werden. Eine dünne Mütze unter dem Helm verhindert Wärmeverlust über den Kopf und passt in jede Trikottasche, wenn es wärmer wird. Armlinge und Beinlinge sind das perfekte Tool, um spontane Temperaturänderungen abzufangen. Auch Handschuhe und Überschuhe sorgen für Komfort: kalte Hände und Füße bedeuten meist das frühe Ende einer Einheit.
Unser Tipp: Lieber etwas zu viel dabeihaben – Armlinge und Buff wiegen kaum etwas, können aber den Unterschied zwischen Wohlfühlen und Frieren ausmachen.
Szenario 1 – Temperaturen über 10 °C: milde Herbsttage
Typisch für den Süden Deutschlands: sonnige Tage mit 12–18 °C, trockene Straßen, aber frischer Wind.
Hier zählt Flexibilität.
Unsere Empfehlung für das Setup:
– Kurzes Trikot
– Armlinge
– Kurze Bibshort
– Beinlinge (je nach Kälteempfinden)
– Weste als Windschutz
– Leichte Handschuhe
– Bufftuch oder dünne Mütze
– Funktionssocken
Diese Kombination hält dich beim Start warm, ist aber flexibel genug, wenn die Sonne mittags herauskommt. Die Sporformance Weste ist dabei der Schlüssel. Sie schützt vor Wind, ist extrem leicht und lässt sich klein verpacken. Sie ist ideal für variable Bedingungen.
Szenario 2 – Temperaturen unter 10 °C: kühle Mittelgebirge und feuchte Luft
Wenn der Herbst im Mittelgebirge Einzug hält, wird das Wetter unbeständiger bei 5–10 °C, Nebel, Wind und gelegentlicher Nieselregen. Jetzt gilt: warm, aber atmungsaktiv.
Unsere Empfehlung für das Setup:
– Langes Trikot
– Funktionsunterhemd (langärmelig, atmungsaktiv)
– Lange Bibshort
– Weste oder bei Nässe eine leichte Regenjacke
– Bufftuch oder Thermomütze unter dem Helm
– Thermohandschuhe
– Überschuhe
– Warme Socken
Das Sporformance Langarmtrikot sorgt dank seiner windabweisenden Front und atmungsaktiven Materialien für genau die richtige Balance aus Schutz und Temperaturregulation.
Die Stoffe stammen vom spanischen Hersteller Gobik, der auch im Profisport, etwa bei der Tour de France, zum Einsatz kommt. Damit profitierst du von Materialien, die unter echten Wettkampfbedingungen entwickelt wurden.
Achte vor allem bei Abfahrten auf ausreichenden Windschutz – und zieh dich nach der Einheit sofort trocken um, um den Open-Window-Effekt zu vermeiden.
Fazit: Gut gekleidet bleibt länger gesund
Die Übergangszeit verlangt nach Flexibilität und das gelingt am besten mit Schichten, die du anpassen kannst.
Plane deine Bekleidung so, dass du beim Start leicht fröstelst. Nach wenigen Minuten im Sattel erreichst du die optimale Betriebstemperatur. Und wenn du dich einmal unsicher fühlst nimm lieber eine Weste mehr mit als eine Jacke zu wenig.
Unsere neue Sporformance-Kollektion bietet dir alles, was du für die Übergangszeit brauchst – von kurz bis lang, von atmungsaktiv bis winddicht.
Entwickelt in Spanien von Gobik, getestet im Training, getragen mit Performance-Anspruch.
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Unsere Übersicht: für verschiedene Temperaturen
| Temperatur | Empfohlenes Outfit | Accessoires |
|---|---|---|
| 15 °C | Kurzarmtrikot + Armlinge + Weste + kurze Hose | Leichte Handschuhe, Buff, Funktionssocken |
| 10 °C | Langarmtrikot + Weste + Beinlinge | Buff, dünne Mütze, leichte Handschuhe |
| 5 °C | Langarmtrikot + lange Hose + Weste oder Regenjacke | Thermohandschuhe, Überschuhe, warme Socken, Buff |
Sportliche Grüße,
Kenny