Die Indoor-Training Saison steht unmittelbar bevor. Viele von euch sind bereits schon voll dabei und spulen die Einheiten auf der Rolle ab. Die Auswahl an Trainingssoftware ist groß und nun kommt ein weiterer Player dazu – TrainingPeaks Virtual. Was hat die Software drauf, wo sind die Ähnlichkeiten zu den großen Anbietern am Markt und wie hat sich TrainingPeaks Virtual in den ersten Trainings geschlagen? Alle Infos dazu im heutigen Blog.
TrainingPeaks, die bekannte Plattform für Athleten und Trainer zur Planung und Analyse von Trainingsfortschritten, erweitert ihr Angebot mit TrainingPeaks Virtual. Diese neue, virtuelle Trainingsplattform basiert auf der Übernahme von IndieVelo, einem Start-up, das 2023 von den ehemaligen Zwift-Mitarbeitern Dr. George Gilbert und Bjoern Ossenbrink gegründet wurde. IndieVelo hat sich auf virtuelle Rennen spezialisiert und legt besonderen Wert auf realistische Simulationen wie Windschattenfahren, Bremsen und Kurvenverhalten.
Aktuell als Beta-Version verfügbar, wird TrainingPeaks Virtual ab März 2025 Teil des Premium-Abos.
Was macht TrainingPeaks Virtual besonders?
Die Synergien zwischen TrainingPeaks und TrainingPeaks Virtual bieten Nutzern nahtlose Integration und einen echten Mehrwert:
- Automatische Synchronisierung: Trainingskalender und Workouts werden direkt in die Plattform integriert.
- Individuelle Anpassung: FTP-Werte und Trainingszonen werden automatisch übernommen.
- Funktionsvielfalt: Ähnlich wie bei anderen Plattformen gibt es Group Rides, Veranstaltungen und Rennen – dazu die Möglichkeit, eigene Teams zu erstellen und die Community zu stärken.

Erfahrungen aus erster Hand
Ich habe TrainingPeaks Virtual getestet und war sofort begeistert! Die Plattform erinnert optisch stark an Zwift – was kaum überrascht, wenn man die Gründer kennt. Dennoch hat sie einige besondere Merkmale, die sie für mich zur idealen Alternative machen:
- Benutzerfreundlichkeit: Alles ist intuitiv und selbsterklärend. Workouts werden automatisch an den Trainingstagen hinterlegt, ohne dass ich zusätzliche Daten importieren muss.
- Schnelle Einrichtung: Die Verbindung zu meinem Smarttrainer und den Sensoren (z. B. Herzfrequenz) funktionierte reibungslos.
- ERG-Modus: Besonders beeindruckend war die sanfte Anpassung des Widerstands im ERG-Modus – selbst bei Sprints bleibt die Steuerung angenehm.
Auch wenn die Plattform keine realistischen Landschaftsbilder wie Rouvy oder unzählige Fahrradauswahlmöglichkeiten wie Zwift bietet, überzeugt sie durch klare Fokussierung und Benutzerfreundlichkeit. Für Premium-Nutzer von TrainingPeaks ist sie die perfekte Ergänzung!
All die Ironie bei Seite muss ich sagen, dass ich sehr begeistert war, als ich die Plattform das erste Mal benutzt hatte. Alles selbsterklärend und intuitiv zu handhaben. Sehr übersichtliche Darstellungen. Ich kann ohne weitere Aktivitäten oder komplizierte Datenverschiebungen mein Training durchführen, da mein Workout schon automatisch an dem jeweiligen Tag hinterlegt ist.

Die Kopplung mit meinem Smarttrainer, meines HV Sensors und anderen Sensoren lief schnell und ohne irgendwelche Hürden ab.
Ihr könnt eure Trainings frei fahren oder so wie ich im ERG Modus, beides funktioniert Tadellos und der ERG Modus macht die Einstufungen wirklich smooth, auch bei einem Sprint bekommt Ihr hier nicht gleich die 1000W Widerstand reingeknallt.
Ich habe keine Funktion die man von anderen Plattformen kennt und hier vermisst.

Klar gibt es kein reeles Bild wie jetzt z.B.: bei Rouvy oder keine 300 verschiedenen Räder zur Auswahl wie auf Zwift, jedoch ist das wesentliche bestens Überschaubar und Verwendbar.
Für mich die perfekte Alternative für jeden der sowieso ein Trainingpeaks Premium Zugang hat.
Grüße euer Sebastian
Eine Antwort auf „“
Danke für den Bericht. Du kommst zu einem ähnlichen Fazit wie ich. Ich finde das Fahren dort sogar deutlich realistischer als auf Zwift. Ok, es gibt weniger Spielmechanismen, aber auf die habe ich eh nicht so gestanden und mich sofort bei Zwift abgemeldet!