Teil 2 Grandiagonal Portugal – meine 43 Stunden durch Hitze, Nacht und mentale Grenzen

Grandiagonal Portugal: Meine 43 Stunden durch Hitze, Nacht und mentale Grenzen

Du hast den ersten Teil verpasst? Dort erfährst du, wie ich mich mit Heat Training, Nachtfahrten und gezielter Trainingssteuerung auf dieses Ultracycling-Abenteuer vorbereitet habe. Teil 1

Ein Ultracycling-Rennen, das mich verändert hat.

Es gibt Rennen, die fährt man. Und es gibt Rennen, die einen verändern.

Das Grandiagonal Portugal gehört für mich definitiv zur zweiten Kategorie.

Unsupported. Nonstop. Auf sich allein gestellt.

Die Aufgabe:
Portugal einmal diagonal zu durchqueren! Von Caminha im Nordwesten bis nach Vila Real de Santo António im Südosten. Über 1.000 Kilometer, unzählige Höhenmeter und mehr als 40 Stunden auf dem Rad.

Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal
Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal

Der Start: Vom Polizeikonvoi direkt in den Rennmodus
Um 9 Uhr morgens fiel der Startschuss.

Die ersten rund 20 Kilometer wurden wir von der Polizei aus der Stadt begleitet. Ein besonderer Moment und fast wie bei einem Profirennen. Die Straßen waren frei und die Stimmung großartig.

Doch kaum war die Eskorte vorbei, begann der Ernst des Rennens.

Brutale Anfangsphase statt kontrollierter Auftakt
Die ersten Kilometer hatten mit einem ruhigen Beginn nichts zu tun.

Von Anfang an wurde ein enorm hohes Tempo angeschlagen. Auch die Abfahrten wurden extrem aggressiv gefahren und auf Windschattenregeln nahm nicht jeder Rücksicht.

Viele Fahrer investierten hier bereits sehr viel Energie. Ich entschied mich bewusst für einen anderen Weg.

Am Berg fuhr ich mein eigenes Tempo, auf den Geraden blieb ich konstant und die Abfahrten absolvierte ich zügig, aber ohne unnötiges Risiko.

Das sorgte nicht bei allen für Begeisterung. Doch genau das ist Ultracycling.

Man gewinnt kein Rennen in der ersten Abfahrt. Entscheidend ist, über viele Stunden konsequent sein eigenes Pacing durchzuziehen. Nach rund 80 Kilometern nutzte ich einen längeren Anstieg, schloss die Lücke zur Spitze und übernahm ab Kilometer 130 die Führung. Nicht, weil ich überzog. Sondern weil mein Plan funktionierte.

Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal

40 Grad – die eigentliche Konkurrenz

Schon nach wenigen Stunden war klar: Der größte Gegner würde nicht das Fahrerfeld sein. Sondern die Hitze.

Bis zu 40 °C, permanenter Flüssigkeitsverlust und ein enormer Bedarf an Wasser und Elektrolyten machten jede Entscheidung wichtig.

Das Heat Training aus der Vorbereitung zahlte sich aus. Trotzdem bleibt eine solche Dauerbelastung körperlich und mental extrem anspruchsvoll.

Portugal begeistert und fordert
Die Strecke war beeindruckend. Endlose Landschaften wechselten sich mit kleinen Dörfern und ständig neuen Anstiegen ab. Doch die Schönheit hatte ihren Preis. Immer wieder warteten:
– steile Kopfsteinpflaster-Passagen
– kurze, giftige Rampen
– stetig steigende Höhenmeter

Portugal zeigte an diesem Tag beide Seiten.

Checkpoint 1: 260 Kilometer und 5.000 Höhenmeter
Nach rund zehn Stunden erreichte ich als Führender den ersten Checkpoint.

Auf dem Tacho standen:
– 260 Kilometer
– 5.000 Höhenmeter

Der Stopp fiel bewusst kurz aus.

Ein Sandwich, Cola, Wasser auffüllen und weiter. Denn das Rennen hatte gerade erst begonnen.

Die erste Nacht – endlich kühlere Temperaturen
Ich freute mich bewusst auf die Nacht. Nicht wegen der Dunkelheit, sondern wegen der sinkenden Temperaturen. Checkpoint 2 erreichte ich weiterhin in Führung. Vor dem größten Anstieg gönnte ich mir noch einen Espresso. Eine kleine Entscheidung, die später Gold wert war.

Dann begann ein langer Anstieg mit rund 1.000 Höhenmetern. Oben angekommen zeigte das Thermometer plötzlich nur noch 10 Grad. Für die Abfahrt wechselte ich direkt in die Regenjacke. Die Geschwindigkeit war in der Dunkelheit zwar begrenzt, dafür lief alles weiterhin genau nach Plan.

Nach 20 Stunden kommt der erste Einbruch
Nach etwa 480 Kilometern und rund 10.000 Höhenmetern wurde die Müdigkeit spürbar. In der Morgendämmerung entschied ich mich deshalb für einen kurzen Schlaf in einer Bushaltestelle.

Mein Vorsprung schrumpfte dadurch von rund 50 Minuten auf wenige Minuten. Bei Kilometer 530 legte ich eine Frühstückspause ein. Kurz darauf erreichte auch mein direkter Verfolger den Kontrollpunkt.

Wir tranken gemeinsam einen Kaffee und wechselten ein paar Worte. Danach fuhren wir über mehrere Stunden in Sichtweite.

Ein stilles Duell.

Oder vielleicht auch gegenseitige Motivation.

Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal
Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal

Drei Platten und ein mentales Tief

Dann kamen die Rückschläge. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich drei Reifendefekte. Jeder einzelne kostete Zeit, Energie und Konzentration.

Bei etwa Kilometer 700 folgte schließlich das größte Tief des Rennens. Ich war nicht müde. Aber ich konnte einfach keine Leistung mehr erzeugen. Jeder Tritt fiel schwer und ich musste mich immer wieder neu motivieren.

Checkpoint 3 erreichte ich bereits mit einer Stunde Rückstand. Trotzdem hielt ich an meinem Plan fest. Nicht die Platzierung war jetzt entscheidend. Sondern sauber weiterzufahren.

Die zweite Nacht – jetzt zählt nur noch der Kopf
Ich fand langsam wieder meinen Rhythmus. Doch die Reifen machten weiterhin Probleme. Etwa alle 30 Kilometer musste ich Luft nachpumpen. Immer wieder wurde mein Fokus unterbrochen. Aufgeben war trotzdem nie eine Option.

Die härtesten 150 Kilometer meines Lebens
Vor mir lagen noch 150 Kilometer. Mein Garmin zeigte zunächst rund 700 Höhenmeter an. Am Ende wurden daraus fast 2.000 Höhenmeter. Diese letzten sechs Stunden fühlten sich länger an als das gesamte Rennen zuvor.

Ich kämpfte mit:
– extremer Müdigkeit
– Halluzinationen
– Problemen bei der Nahrungsaufnahme

Und dann passierte etwas völlig Unerwartetes.

Ein freilaufender Hund nahm die Verfolgung auf.

So kurios es klingt, genau das war der Moment, der mich wieder hellwach machte.

Die letzten Kilometer
Plötzlich waren es nur noch 30 Kilometer bis ins Ziel. Die Müdigkeit rückte in den Hintergrund. Ich konnte wieder Druck auf das Pedal bringen. Die Anspannung fiel ab.

Ich wusste: Ich werde dieses Rennen beenden.

Sebastian am Limit.

Platz 2! Aber viel mehr als nur ein Ergebnis

Nach 43 Stunden und 9 Minuten erreichte ich das Ziel.

Am Ende stand:
– 🥈 Platz 2
– 43:09 Stunden Fahrzeit

Viel wichtiger als das Ergebnis war für mich jedoch etwas anderes.

Mein gesamter Rennplan ist aufgegangen.
– konsequentes Pacing
– minimale Standzeiten
– nur 4 Stunden und 25 Minuten Gesamtpause, trotz der drei Platten

Genau so hatte ich mir das Rennen vorgestellt.

Mein Fazit zum Grandiagonal Portugal

Das Grandiagonal Portugal war weit mehr als ein Ultracycling-Rennen. Es war eine Reise durch ein beeindruckendes Land, ein Test für Körper und Kopf und eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Portugal hat mich mit atemberaubenden Landschaften, hervorragendem Kaffee, gutem Essen und unglaublich herzlichen Menschen begeistert. Am Ende bleiben weder die Zeit noch die Platzierung am stärksten in Erinnerung.

Sondern das Gefühl, etwas erlebt zu haben, das weit über ein Radrennen hinausgeht.

Du möchtest dein eigenes großes Ziel erreichen?

Ob Radmarathon, Alpenpässe, Ultracycling oder dein erstes Jedermannrennen, große Herausforderungen beginnen mit einer strukturierten Vorbereitung.

Genau dabei unterstützen wir dich.

Mit einer individuellen Trainingsplanung, persönlichem Coaching und einer wissenschaftlich fundierten Trainingssteuerung begleiten wir dich auf dem Weg zu deinem Ziel, angepasst an deinen Alltag und deine persönlichen Voraussetzungen.

Erfahre mehr über unser Coaching und starte optimal vorbereitet in dein nächstes Abenteuer.

Sportliche Grüße
Sebastian

Du hast den ersten Teil verpasst? Hier findest du alles zu den Nachtfahrten, HEAT-Training und Trainingssteuerung: Grandiagonal Portugal Teil 1

Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal

Grandiagonal Portugal – Vorbereitung auf das Ultracycling Event

Vorbereitung auf das Ultracycling Event Grandiagonal Portugal
– Hitze, Nachtfahrten und lange Distanzen –

Hitze, Druck und lange Nächte auf dem Rad

Die Entscheidung, beim Ultracycling-Event Grandiagonal Portugal an den Start zu gehen, fiel relativ schnell. Genauso schnell war klar, die Vorbereitung dafür würde alles andere als gewöhnlich werden.

Ultracycling bedeutet nicht nur viele Stunden im Sattel. Es bedeutet vor allem, den eigenen Körper gezielt auf extreme Belastungen vorzubereiten, nicht nur körperlich, auch mental. Genau dort setzte mein Training in den vergangenen Monaten an.

Heat Training – Vorbereitung auf die portugiesische Hitze

Portugal im Sommer ist kein Ort für halbe Sachen. Temperaturen deutlich über 30 Grad sind eher die Regel als die Ausnahme. Deshalb war gezieltes Heat Training ein fester Bestandteil meiner Vorbereitung auf das Ultracycling-Rennen.

Dafür absolvierte ich bewusst Einheiten unter erschwerten Bedingungen:
– lange Ausfahrten an besonders heißen Tagen
– Fahrten in der Mittagshitze
– Training auf der Rolle in zusätzlicher Winterbekleidung

Das Ziel war klar, den Körper an thermischen Stress gewöhnen, die Schweißrate verbessern und die Leistungsfähigkeit auch bei hohen Temperaturen aufrechterhalten.

Mit der Zeit merkt man tatsächlich, wie sich der Körper anpasst. Die Herzfrequenz bleibt stabiler, die Belastung fühlt sich kontrollierbarer an und das Gefühl, in der Hitze regelrecht „einzugehen“, tritt deutlich später auf. Der Körper lernt, mit der Hitze zu arbeiten statt gegen sie.

Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal

Lange Ausfahrten mit konstantem Druck auf dem Pedal

Ultradistanzen verzeihen keine Komfortzone. Deshalb bestand ein großer Teil meines Trainings aus langen Ausfahrten mit dauerhaftem Druck auf dem Pedal.

Dabei ging es nicht um lockere Grundlagenfahrten, sondern um:
– viele Stunden im Tempo- oder Sweet-Spot-Bereich
– bewusstes Vermeiden von längeren Erholungsphasen
– Fokus auf Effizienz und eine stabile Sitzposition in den Aufliegern

Das Ziel war nicht nur die körperliche Belastbarkeit, sondern auch die mentale Stärke. Ich wollte mich daran gewöhnen, über viele Stunden Leistung zu bringen, selbst dann, wenn der Körper längst signalisiert, dass es eigentlich reicht.

Gerade im Ultracycling entscheidet oft nicht die maximale Leistung, sondern die Fähigkeit, über einen sehr langen Zeitraum konstant Druck auf dem Pedal zu halten.

Lange Intervalle – das Fundament der Belastbarkeit

Neben den langen Ausfahrten waren lange Intervalle ein weiterer Schlüssel meiner Vorbereitung.

Dabei ging es nicht um klassische Intervallprogramme mit kurzen Belastungsspitzen, sondern um lang anhaltende Belastungen:
– 4 × 8 bis 10 Minuten an der Schwelle
– 4 × 30 Minuten im Sweet Spot
– kurze Erholungszeiten
– gezielte Vorermüdung durch Intervalle am Ende langer Ausfahrten

Diese Einheiten gehörten regelmäßig zu den härtesten der gesamten Vorbereitung.

Hier wird deutlich, wie sich ein Ultracycling-Rennen anfühlt, nicht maximal schnell, aber dauerhaft unangenehm. Genau diese Fähigkeit, eine hohe Belastung über viele Stunden aufrechtzuerhalten, wollte ich trainieren.

Nachtfahrten – wenn der Kopf die Führung übernimmt

Ein Ultracycling-Event findet nicht nur am Tag statt. Gerade die Nacht wird häufig zum entscheidenden Faktor.

Deshalb durfte auch das Training im Dunkeln nicht fehlen.

Die Nachtfahrten waren besonders lehrreich:
– eingeschränkte Orientierung
– zunehmende Müdigkeit
– völlige Ruhe und kaum Ablenkung

Oft bin ich bewusst ohne Musik oder andere Unterhaltung gefahren. Man ist allein mit seinen Gedanken, dem Lichtkegel vor dem Rad und dem gleichmäßigen Rhythmus des Pedalierens.

Genau hier entscheidet sich häufig ein Rennen, wer kann weitermachen, wenn die Müdigkeit zunimmt und der Kopf nach einer Pause verlangt?

Die Nachtfahrten waren deshalb weniger ein Training für die Beine als vielmehr für den Kopf.

Training mit niedrigen Kohlenhydratspeichern

Ein weiterer Baustein meiner Ultracycling-Vorbereitung war das gezielte Training mit niedrigen Kohlenhydratspeichern.

Diese Einheiten wurden bewusst und kontrolliert eingesetzt:
– nüchtern in die Einheit starten
– geringe Kohlenhydratzufuhr während der Belastung
– Fokus auf kontrollierte Intensitäten

Das Ziel war, den Fettstoffwechsel effizienter zu machen und gleichzeitig den Umgang mit Energiedefiziten zu trainieren.

Gerade bei Ultracycling-Events ist es entscheidend, nicht ausschließlich von schnell verfügbarer Energie abhängig zu sein. Der Körper muss lernen, flexibel zwischen verschiedenen Energiequellen zu wechseln.

Natürlich erfordert diese Trainingsform Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Solche Einheiten sind anspruchsvoll und sollten immer sinnvoll in den Trainingsplan integriert werden.

Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal

Kraft- und Stabilisationstraining – die oft unterschätzte Basis

Was häufig unterschätzt wird, Leistung auf dem Rad beginnt neben dem Rad.

Deshalb war Kraft- und Stabilisationstraining ein fester Bestandteil meiner Trainingswoche.

Im Fokus standen:
– Core-Training für eine stabile Position über viele Stunden
– funktionelle Kraft und Beinachsenstabilität
– Rücken- und Schultertraining für lange Aero-Positionen

Gerade auf extrem langen Distanzen merkt man schnell, dass häufig nicht die Beine zuerst aufgeben, sondern die Haltung.

Ein stabiler Körper spart Energie, verbessert die Effizienz und hilft dabei, Beschwerden vorzubeugen, bevor sie überhaupt entstehen.

Der wichtigste Trainingstag: echte Erholung

Bei aller Belastung gab es einen festen Anker in meiner Trainingswoche, einen konsequent eingehaltenen Ruhetag.

An diesem Tag galt:
– kein Training
– keine „aktive Erholung“ aus Pflichtgefühl
– Fokus auf Schlaf, Ernährung und Regeneration

Das klingt unspektakulär, war aber einer der wichtigsten Bausteine meiner Vorbereitung.

Denn die eigentliche Anpassung findet nicht während des Trainings statt, sondern in der Erholung.

Gerade bei diesem Trainingsumfang habe ich gemerkt, der Fortschritt entsteht nicht nur durch Belastung, sondern durch das richtige Gleichgewicht zwischen Training und Regeneration.

Carboloading – die letzten Tage vor dem Start

In den letzten Tagen vor dem Rennen rückte ein weiterer wichtiger Baustein in den Fokus, das Carboloading.

Nach der intensiven Trainingsphase ging es darum, die Kohlenhydratspeicher möglichst vollständig aufzufüllen.

Dafür standen drei Dinge im Mittelpunkt:
– reduzierter Trainingsumfang
– bewusst erhöhte Kohlenhydratzufuhr
– einfache und gut verträgliche Lebensmittel

Das Ziel ist klar, mit vollen Energiespeichern an die Startlinie gehen und die erste Rennphase kontrolliert, aber energetisch abgesichert absolvieren.

Gerade nach den Einheiten mit reduziertem Kohlenhydratangebot fühlt sich dieser Wechsel zunächst ungewohnt an. Genau das macht ihn aber so effektiv.

Für mich bedeutet Carboloading nicht, wahllos möglichst viel zu essen. Es bedeutet, gezielt Energie für die bevorstehende Belastung bereitzustellen.

Denn bei einem Ultracycling-Event entscheidet nicht nur, wie gut man trainiert ist, sondern auch, wie gut man vorbereitet an den Start geht.

Fotos: Veranstalter Grandiagonal Portugal

Am Ende ist alles Kopfsache

So unterschiedlich die einzelnen Trainingsmethoden auch sind – sie verfolgen alle dasselbe Ziel:

Belastbarkeit. Körperlich und mental.
– Hitze bringt dich an deine Grenzen.
– Lange Ausfahrten lehren Geduld.
– Intervalle trainieren den Umgang mit Ermüdung.
– Nachtfahrten fordern deinen Kopf.
– Low-Carb-Einheiten verbessern deine Effizienz.
– Krafttraining stabilisiert deinen Körper.
– Erholung sorgt für Fortschritt.

Das Ultracycling-Event Grandiagonal Portugal wird genau diese Fähigkeiten abverlangen.

Die vergangenen Monate haben mich nicht nur stärker gemacht, sondern auch strukturierter und bewusster. Jede Trainingseinheit hatte ihren Zweck und jede Herausforderung hat mich ein Stück besser auf das vorbereitet, was vor mir liegt.

Ob die Vorbereitung am Ende aufgegangen ist, wird sich auf den Straßen Portugals zeigen.

Eines steht aber fest: Ich gehe mit Respekt an die Startlinie und mit dem Vertrauen in die Arbeit der vergangenen Monate.

Wie sich das Rennen bei großer Hitze, langen Nächten, vielen Höhenmetern und unzähligen Stunden allein auf dem Rad entwickelt hat, erfahrt ihr im zweiten Teil dieser Serie über das Ultracycling-Event Grandiagonal Portugal.

Sportliche Grüße
Sebastian

Jetzt weiterlesen: Teil 2 – Mein Rennen beim Grandiagonal Portugal: 43 Stunden durch Hitze, Nacht und mentale Grenzen

 

Vielen Dank an das Team von Grandiagnoal Portugal für die starken Fotos!

Trainingslager Mallorca mit Sonne, Höhenmeter und persönliche Bestleistungen

Trainingslager Mallorca mit Sonne, Höhenmetern und persönlichen Bestleistungen

Unser diesjähriges Trainingslager auf Mallorca hatte alles, was man sich als ambitionierter Sportler wünschen kann. Stabiles Wetter, starke Beine, richtig gute Laune und eine Gruppe von Athletinnen und Athleten, die jeden Tag bereit war, ein Stück weiterzugehen.

Die Gruppe rollt Richtung Küste.
Fight am Coll de Reis.
Da wird alles rausgeholt!

Sonnige Bedingungen und perfekter Trainingsrahmen

Mallorca zeigte sich einmal mehr von seiner besten Seite mit trockenen Straßen, angenehme Temperaturen und nur moderater Wind. Bedingungen, wie gemacht für intensive Ausfahrten, gezielte Leistungsdiagnostik und saubere Trainingsreize.

Das Ergebnis war,  jeder Plan konnte wie vorgesehen umgesetzt werden. Keine Kompromisse, kein Improvisieren und einfach Training, das wirkt.

Starke Athleten und beeindruckende Form

Schon in den ersten Einheiten war klar,  die Form passt. Und nicht nur das, sie entwickelt sich in den Trainingstagen natürlich weiter.

Egal ob ambitionierter Einsteiger oder erfahrener Racer,  das Niveau war durchweg hoch, die Motivation spürbar und die Bereitschaft, an die eigenen Grenzen zu gehen, bei allen vorhanden.

Schöner Abschluss eines langen Tages am Cap Formentor.
Die Gruppe läuft stabil.

Leistungstests & persönliche Rekorde

Ein fester Bestandteil der Woche waren strukturierte Leistungstests. Sie lieferten nicht nur wertvolle Daten für die Trainingssteuerung, sondern auch echte Highlights:

Persönliche Bestleistungen wurden nicht nur erreicht, sie wurden teilweise deutlich übertroffen.

Ein klares Zeichen die Konstanz im Training zahlt sich aus. Und die richtige Struktur macht den Unterschied.

Unsere Königsetappe mit über 3000 Höhenmeter

Das Herzstück der Woche? Das war ganz klar die Königsetappe.

Über 3000 Höhenmeter in jeder Gruppe. Was auf dem Papier hart klingt, wurde gemeinsam zu einem der stärksten Momente des Camps. Genau solche Tage sind es, die bleiben. Körperlich fordern sie uns, mental prägend sie und als Team sind sie einfach besonders.

Ruhetag in Calla St. Vincent.

Küstenklassiker mit Gänsehaut-Garantie

Natürlich durfte auch der legendäre Küstenklassiker nicht fehlen. Mallorcas Westküste zeigte sich von ihrer spektakulärsten Seite mit traumhaften Ausblicken, anspruchsvollen Anstiegen und technisch fordernde Abfahrten.

Ein Tag, der alles hatte und bei vielen definitiv ein Highlight der Woche war.

Das Wir-Gefühl

Bei aller Intensität kam der Spaß nie zu kurz.

Ob beim Café-Stopp, beim Austausch nach der Ausfahrt oder einfach beim gemeinsamen Genießen der Zeit hat die Gruppe perfekt harmoniert.

Genau das macht diese Camps aus, nicht nur stärker werden, sondern gemeinsam wachsen und die Woche bzw. die zwei Wochen genießen!

Auf dem Weg zum Puig Major.
Die Esel warten im Schatten beim Café-Stopp.
Stimmung immer gut 😉

Unser Fazit: Eine Woche, die wirkt!

Unser Trainingslager auf Mallorca war mehr als nur Training. Es war eine Woche voller Fortschritt, Energie und echter Erlebnisse.

Die Athleten reisen stärker, motivierter und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Und wir? Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Mal.

Dein Coach Sebastian.

Highlight am letzten Tag: Alle Gruppen am Coll de Sa Bataia.

Du willst das nächste Level zünden?

Wenn du jetzt denkst „Genau das brauche ich auch“, dann haben wir gute Nachrichten:

Im Mai geht’s bei uns weiter im Harz.
Unser Bike Camp bringt dir genau die Mischung aus strukturiertem Training, persönlichen Inputs und einer starken Gruppe. Perfekt, um nach dem Winter den nächsten Schritt zu machen.

Und im Juli legen wir den Fokus auf den Berg.
Mehr Höhenmeter, gezielte Belastungen und alles, was du brauchst, um am Anstieg stärker zu werden, ideal für alle, die ihre Performance im Gelände auf ein neues Level heben wollen z.B. für den Ötztaler Radmarathon.

Sichere dir deinen Platz und sei beim nächsten Camp dabei. >>Zu unseren Bike Camps<<

In der Bucht von Sa Calobra.
Sonnenaufgang in der Bucht von Alcudia.
Highlight in Woche 1 am Cap Formentor.

Rennradtrainingslager auf Teneriffa – Sonne, Steigungen und starke Beine

Rennrad-Trainingslager auf Teneriffa – Sonne, Steigungen und starke Beine

Teneriffa ist längst kein Geheimtipp mehr, wenn es um anspruchsvolle, sonnensichere Trainingsbedingungen für Rennradfahrer geht und unser diesjähriges Rennrad-Trainingslager auf Teneriffa hat das eindrucksvoll bestätigt. Eine Woche voller endloser Anstiege, spektakulärer Landschaften und konstantem Sonnenschein hat uns nicht nur sportlich, sondern auch mental nach vorne gebracht.

Wer im Winter oder zur frühen Saisonvorbereitung ein effektives Trainingslager sucht, findet hier perfekte Bedingungen für nachhaltigen Leistungsaufbau im Ausdauersport.

Perfekte Bedingungen für ein Rennrad-Trainingslager

Schon nach der Ankunft war klar,  dieses Trainingslager wird besonders. Täglich stabile Temperaturen um die 20 Grad, kaum Wind in den Tälern und ein strahlend blauer Himmel. Ideale Voraussetzungen für lange Grundlageneinheiten und intensive Bergintervalle.

Während in Deutschland noch Winterkleidung angesagt war, rollten wir hier in kurzer Hose, mit Sonnencreme und viel Motivation los.

Die Trainingsdaten sprechen für sich:

– Über 1.200 Kilometer
– Rund 28.000 Höhenmeter
– Zahlreiche Anstiege zwischen 30 und 90 Minuten Länge

Die Strecken auf Teneriffa sind wie gemacht für ambitionierte Rennradfahrer. Flache Kilometer sind rar,  stattdessen dominieren lange, gleichmäßige Anstiege. Besonders eindrucksvoll waren die Fahrten in Richtung Teide.

Alle 500 Höhenmeter verändert sich die Landschaft. Von kargen Küstenstraßen über duftende Kiefernwälder bis hin zu surrealen Vulkanlandschaften auf über 2.000 Metern Höhe, ein echtes Paradies für alle, die Höhenmeter lieben.


Highlight: Die legendäre Masca-Schlucht

Ein absolutes Muss im Rennradtrainingslager auf Teneriffa ist die Region rund um die Masca Schlucht.

Diese Strecke zählt zu den spektakulärsten und anspruchsvollsten der Insel. Enge Serpentinen, schroffe Felsformationen und extreme Steigungsprozente machen Masca zu einer echten Herausforderung.

Die Auffahrten sind brutal steil. Die Abfahrten technisch und fordernd. Konzentration ist hier Pflicht.

Aber die Belohnung? Atemberaubende Panorama-Ausblicke, die jede Anstrengung rechtfertigen.

Lange Tage im Sattel mit Aussicht

Neben dem sportlichen Reiz bot jede Ausfahrt neue Perspektiven. Mal thronte der Teide majestätisch über uns, dann öffnete sich der Blick auf den Atlantik.

Kurze Stopps an Aussichtspunkten wurden zu kleinen Genussmomenten. Banane, Energy-Riegel, eine Cola oder ein klassischer café con leche, mehr braucht es nicht, um die Speicher wieder zu füllen.

Diese Mischung aus Belastung, Natur und Gemeinschaft macht ein Trainingslager so wertvoll, nicht nur für die Fitness, sondern auch für die Motivation.


Die große Teneriffa-Inselumrundung mit 270km purer Herausforderung

Ein besonderes Highlight war die komplette Inselumrundung.

270 Kilometer. 5.500 Höhenmeter. Ein Tag.

Einmal rum: Die große Teneriffa‑Inselumrundung
 
Ein weiteres Highlight unseres Trainingslagers war die komplette Inselumrundung. Für einen kleinen Kreis ging es auf eine Runde (270km mit 5.500hm) rund um die Insel.
 
Eine Tour, die nicht nur lang, sondern auch landschaftlich unglaublich abwechslungsreich ist. Von lebendigen Küstenorten über einsame Klippenstraßen bis hin zu langen Passagen mit Blick auf den offenen Atlantik. Jeder Kilometer bot neue Eindrücke der Insel. Die Runde ist fordernd, aber absolut lohnend.
 
Sie zeigt Teneriffa von all seinen Seiten. Die touristischen Bereiche ebenso wie die einsameren, ruhigen Regionen im Norden und Westen. Am Ende der Tour war klar: Diese Insel hat viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick erwartet.

Trainingseffekt garantiert – Warum ein Trainingslager auf Teneriffa wirkt

Die Kombination aus:
– langen, gleichmäßigen Anstiegen
– dünnerer Luft in höheren Lagen
– konstant guten Wetterbedingungen
– strukturiertem Trainingsaufbau
führt zu einem enormen Leistungszuwachs.

Was zu Wochenbeginn noch wie ein endloser Berg wirkte, fühlte sich am Ende kontrolliert und souverän an. Genau das ist der Effekt eines gezielt gesteuerten Rennrad-Trainingslagers: Belastung setzen, Reize verarbeiten, stärker zurückkommen.

Ein Trainingslager ersetzt keine langfristige Planung, aber es kann ein massiver Booster für deine Saison sein.


Fazit: Rennradtrainingslager auf Teneriffa – wir kommen wieder

Intensiv. Sonnig. Anspruchsvoll. Unvergesslich.

Dieses Trainingslager war genau das, was wir uns erhofft hatten: intensiv, sonnig, anspruchsvoll und unvergesslich. Die Insel hat uns nicht nur gefordert, sondern auch begeistert. Und eines steht fest, mit so vielen Höhenmetern in den Beinen kann die Saison definitiv kommen.
 
Sportliche Grüße,
Sebastian

Bereit für dein nächstes Level?

Du willst nicht nur Kilometer sammeln, sondern gezielt schneller, stärker und ausdauernder werden?

Dann arbeite mit uns strukturiert an deiner Performance:
– Individuelle Trainingsplanung für ambitionierte Rennradfahrer
– 1:1 Coaching mit persönlichem Austausch
– Wissenschaftlich fundierter Trainingsaufbau
– Leistungsdiagnostik & Belastungssteuerung
– Saisonplanung inklusive Trainingslagervorbereitung

Jetzt Coaching anfragen und deine Saison strategisch planen.
Nutze das nächste Trainingslager nicht nur zum Fahren, sondern als gezielten Leistungsschub.

Wir begleiten dich auf dem Weg zu deinem nächsten sportlichen Ziel.

Dein Sporformance Coaching-Team

Wintertraining unter der Sonne Spaniens – Warum das Bike Camp Mallorca mein klarer Favorit für den Saisonstart ist!

Wintertraining unter der Sonne Spaniens! Darum ist unser Bike Camp Mallorca mein klarer Favorit für den Saisonstart ist!

Während viele Radfahrer im Winter ihre Einheiten auf der Rolle oder im Fitnessstudio absolvieren, habe ich mich über die Weihnachtstage bewusst für eine andere Strategie entschieden. Raus aus dem Winter, rein in die Sonne Spaniens.

Mein Ziel war die Costa Blanca rund um Alicante und ich kann nach zwei intensiven Wochen mit über 1.100 Kilometern sagen…genau solche Bedingungen sind der Schlüssel für einen starken Saisonstart.

Diese Erfahrungen nehme ich auch direkt mit in unser Bike Camp Mallorca ab 14.03. Aktuell sind noch 5 Plätze frei. (https://sporformance.de/mallorca-bike-camp/)

Anstiege garantiert! Im Hinterland kann gut geklettert werden!
Die Sonne im Gesicht. Ich genieße das traumhafte Wetter.

Warum Spanien und warum Mallorca perfekt für Rennradfahrer ist.

Ich fahre seit Jahren regelmäßig ins Trainingslager nach Spanien und weiß, die Bedingungen dort sind im Winter und Frühjahr kaum zu schlagen. Das spanische Festland und Mallorca vereint dabei alles, was ein effektives Rennrad-Trainingslager braucht:

– Mildes Klima: Meist 15–20 °C – ideal für lange Einheiten ohne Kälte und dicke Kleidung
– Viel Tageslicht: Training von morgens bis in den Nachmittag problemlos möglich
– Top Straßenqualität: Sehr guter Asphalt und eine extrem radfreundliche Infrastruktur
– Vielfältige Strecken: Flache Passagen für Grundlagenfahrten, anspruchsvolle Anstiege im Tramuntana-Gebirge
– Bewährtes Trainingsrevier: Nicht umsonst Trainingsbasis vieler Profi-Teams

Genau diese Kombination macht Mallorca für mich zur Nummer 1 im Frühjahr.

Mein Trainingsansatz: Qualität statt nur Kilometer sammeln

In Alicante habe ich die zwei Wochen gezielt genutzt, um strukturiert zu trainieren, genauso, wie wir es auch im Bike Camp Mallorca umsetzen:

– Lange Grundlageneinheiten, um die aerobe Basis zu festigen
– Bergtraining, um Kraftausdauer und Rhythmus zu entwickeln
– Gezielte Tempo- und Intervallabschnitte, angepasst an Leistungsstand und Zielsetzung
– Bewusste Regeneration, damit die Reize auch wirklich wirken

Mir ist wichtig, dass ein Trainingslager nicht einfach nur „viel fahren“ bedeutet, sondern sinnvoll trainieren, genau das erwartet dich auf Mallorca.

Das macht ein Trainingslager für mich wirklich besonders

Neben dem Training sind es oft die kleinen Dinge, die ein Camp unvergesslich machen:

– Ruhige Nebenstraßen im Hinterland
– Kleine, authentische Dörfer mit perfekten Café-Stopps
– Ausfahrten im Sonnenaufgang oder dem letzten Licht des Tages
– Der Austausch in der Gruppe und gemeinsames Fachsimpeln nach der Einheit

All das erlebe ich jedes Mal aufs Neue und genau das möchte ich im Bike Camp Mallorca weitergeben.

Mein Fazit: Spanisches Festland und Mallorca sind der ideale Start in deine Saison

Nach meinen Erfahrungen an der Costa Blanca steht für mich fest:
Ein gut strukturiertes Trainingslager im Frühjahr kann deine komplette Saison verändern.

Mit demunseren Bike Camps auf Mallorca ab 14.03. schaffen wir die perfekte Basis:

– optimale Trainingsbedingungen
– klare Struktur
– persönliche Betreuung
– und jede Menge Motivation für die kommenden Monate

Bike Camp Mallorca – Woche 1 | 14.03.–21.03.
Nur noch 5 freie Plätze verfügbar (Hier gehts zur Anmeldung)

Wenn du deine Saison nicht dem Zufall überlassen willst, sichere dir jetzt deinen Platz.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dir auf Mallorca zu trainieren.

Sportliche Grüße
Sebastian

Rennradtrainingslager auf Teneriffa – Dein perfekter Saisonstart unter der Sonne!

Rennradtrainingslager auf Teneriffa – Dein perfekter Saisonstart unter der Sonne!

Du willst dem Winter entfliehen, deine Form verbessern und unvergessliche Momente auf dem Rennrad erleben? Dann ist unser Rennrad-Trainingslager auf Teneriffa genau das Richtige für dich!

Teneriffa ist die größte Kanareninsel und ein echtes Paradies für Rennradfahrer. Ganzjährig milde Temperaturen, perfekte Straßen und eine Landschaft, die ihresgleichen sucht: vom türkisblauen Meer bis hinauf zum majestätischen Teide, dem höchsten Berg Spaniens.

Warum Teneriffa das ideale Rennradtrainingslager im Winter ist?

– Sonnengarantie im Winter: Während zu Hause graue 5–10 °C warten, genießt du hier entspannte 20–25 °C.
– Spektakuläre Anstiege: Der legendäre Teide bietet über 2.000 Höhenmeter am Stück und ein Traum für Bergfahrer.
– Vielfältige Strecken: Küstenstraßen, Serpentinen, Bergdörfer und jeden Tag ein neues Highlight.
– Perfekte Saisonvorbereitung: Egal ob Jedermannrennen, Ultradistanz oder Marathon.  Hier legst du eine starke Basis für deine Saison.
– Professionelle Organisation: Strecke, Planung, Support – wir kümmern uns, du trainierst.

Top Landschaft und ein schöner Mix aus Küste und Berge.

Dein Trainingslager auf Teneriffa – eine Woche voller Highlights

Tag 1 – Anreise & Kennenlernen
Transfer, Check-in, Räder aufbauen und eine kurze Einrollrunde. Abends gemeinsames Briefing und Abendessen.

Tag 2 – Küstenrunde zum Warmwerden
Entspannte Tour entlang der Küste, Sonne tanken und den ersten café con leche genießen.

Tag 3 – Erste Höhenmeter & Bergdörfer
Wir fahren ins Inselinnere, entdecken kleine Straßen und charmante Dörfer,  inklusive erster knackiger Anstiege.

Tag 4 – Königsetappe: Der Teide ruft!
Das absolute Highlight: der legendäre Vulkan. Ein epischer Anstieg mit über 2.000 Höhenmetern und atemberaubenden Ausblicken.

Tag 5 – Regeneration & Coaching
Lockere Runde, aktive Erholung und gezielte Coachingsessions.

Tag 6 – Abschlusstour mit Panorama
Noch einmal alles geben! Traumhafte Runde mit Meerblick, danach gemeinsames Abschlussessen.

Tag 7 – Heimreise
Mit vielen Kilometern, neuen Freunden und reichlich Motivation geht’s zurück nach Hause.

Wie hier auf Mallorca gibt es jede Menge Abwechslung und guten Austausch.

Leistungen im Überblick

– Geführte Touren in kleinen Gruppen
– Hotel mit Frühstück und Abendessen
– Individuelle Beratung & direkter Kontakt zu deinem Coach
– Abfahrtstraining & Technik-Coaching
– Jede Menge Spaß, Motivation und Trainingswissen

Warum du dabei sein solltest?

Weil du dir den perfekten Start in die Saison verdient hast!
Keine kalten Wintertage, keine Stunden allein auf der Rolle – stattdessen Sonne, Gemeinschaft und intensives Training in einer beeindruckenden Umgebung.

Wir zeigen dir, wie du effizient bergauf fährst, sicher bergab unterwegs bist und deine Form gezielt aufbaust. Dieses Trainingslager gibt dir genau die Trainingsreize, die du für deine Saisonhighlights brauchst.

Kaffeestop garantiert! Bei uns fester Bestandteil bei allen Touren, der Kaffee- und Kuchstop.

Sichere dir jetzt deinen Platz im Teneriffa-Trainingslager!

31. Januar – 7. Februar 2026 – Jetzt buchen!
Limitierte Plätze und ideal für all jene, die früh fit in die Saison starten wollen.

Wenn du Fragen hast oder unsicher bist, ob das Camp zu deinem Leistungsstand passt, dann schreib uns einfach. Wir beraten dich gern!

Sportliche Grüße,
Sebastian 

Meine Story über Badlands 2025 – Der Kampf ums Überleben!

Badlands 2025 – Mein härtestes Abenteuer auf dem Rad

Mit 816 km und 15.000 Höhenmetern zählt das Badlands Gravel Race zu den härtesten Ultra-Endurance-Rennen der Welt. Nicht allein die nackten Zahlen machen es brutal – auch die Bedingungen: tagsüber über 40°C in Andalusien, nachts einstellige Temperaturen. Dazu kommt, dass der Großteil der Strecke über unbefestigte Schotterpisten führt. Asphalt? Absolute Ausnahme. Ein echtes Gravel-Abenteuer.

Wie ich zu Badlands kam

Wir kennen es alle: Die Winter auf der Rolle sind lang. Genau dort, beim Stöbern auf YouTube, bin ich erstmals auf Videos vom Badlands Ultra-Gravel-Rennen gestoßen. Sofort war ich gefesselt: Die Landschaft, die Geschichte, die Härte dieses Events. Also begann ich zu recherchieren:

– Wo kann ich mich anmelden?
– Welche Voraussetzungen gibt es?
– Welches Setup wäre das richtige?

Der Bewerbungszeitraum 2023/24 war zwar schon vorbei, aber die Idee war geboren. Ich sammelte erste Erfahrungen bei Ultra-Rennen wie dem Race Across Germany und im Herbst 2024 öffnete dann endlich die Plattform für Badlands 2025.

Doch gleich der erste Rückschlag: Ich wurde nicht ausgewählt. Bei über 2.000 Bewerbungen für nur 350 Startplätze ist das Rennen extrem exklusiv. Doch im April kam die erlösende Nachricht – ein Platz wurde frei, ich rückte nach. Dafür gab ich sogar meinen Ötzi-Startplatz ab. Denn Badlands war mehr als ein Rennen – es war ein Traum.

Vorbereitung als Athlet und Coach

Als Trainer weiß ich, wie wichtig eine strukturierte Vorbereitung ist – vor allem für Ultra-Ausdauer-Rennen. Daher plante ich mein Jahr gezielt:

  • Ein Ultra-Rennen in den Schweizer Alpen als Härtetest
  • Trainingslager im Ötztal mit Belastung in der Höhe
  • Feinabstimmung von Setup, Ernährung und Schlafstrategie

Diese Erfahrungen wollte ich nicht nur als Athlet sammeln sondern auch, um mein Wissen in der Betreuung meiner Athleten weiterzugeben. Denn genau diese Learnings machen Training praxisnah und realistisch.

Der Start in Granada – mein erstes Gravel-Rennen

Am 31. August 2025 stand ich früh morgens in Granada am Start. Mein erstes Gravel-Rennen überhaupt. Nervös, voller Respekt, aber bereit. Unter mir: ein Cube Nuroad C:62, mein Partner für die kommenden Tage.

Der erste Anstieg hatte es sofort in sich: 1.000 Höhenmeter auf 16 km. Die Sonne brannte, die Beine brannten und schon früh fragte ich mich: Was tue ich mir hier eigentlich an?

Die Hitze in der Gorafe-Wüste, Krämpfe, kaum feste Nahrung, Badlands war von Beginn an ein Kampf. Doch aufgeben? Keine Option.

Nächte in der Wüste – Stille, Flow und Gefahr

Die erste Nacht im Sattel war surreal: Stille, nur das Knirschen meiner Reifen im Sand. Kaum andere Fahrer, nur ich, die Dunkelheit und meine Gedanken. Plötzlich wilde Hunde, die mich attackieren wollten, das war ein richtiger Schreckmoment. Doch ich kam durch. Und dann: der Sonnenaufgang über der Wüste. Ein unvergesslicher Moment, der alles Leiden relativierte.

Begegnungen und mentale Kämpfe

Das Feld war still, jeder mit sich beschäftigt. Doch die Locals in Andalusien waren das Gegenteil. Sie waren herzlich, hilfsbereit, voller Energie. Kleine Gesten die mir Kraft gaben.

Schlaf wurde zur Strategiefrage. Nach über 34 Stunden im Sattel musste ich mir ein Hotel nehmen, kurz schlafen, essen, regenerieren. Dann ging es weiter Richtung Almería, ans Meer, und wieder bergauf. Die letzten 220 km mit 5.000 Höhenmetern waren ein brutales Finale.

Mein Setup – minimalistisch, aber mit Reserven

  • Bike: Cube Nuroad C:62 Race
  • Schaltung: Shimano GRX Di2 1×12 (42z – 10/51z)
  • Laufräder & Reifen: Zipp mit 50 mm Schwalbe G-One R Pro, tubeless
  • Ausstattung: Rahmentaschen, Auflieger, „Arschrakete“ für Gepäck

Das Material hielt, bis auf einen kaputten Reißverschluss. Ich selbst war wohl etwas überpackt, aber lieber zu vorsichtig als zu riskant.

Das Ziel – 59 Stunden später

Der letzte Anstieg nach Quéntar: über 20 % Steigung, nach fast 59 Stunden im Sattel. Jeder Meter tat weh. Aber mein Wille war stärker als der Schmerz. Und dann: die Abfahrt nach Granada, die letzten Kilometer am Bach entlang und das Ziel.

Kein Triumph im klassischen Sinne, sondern eine Befreiung. Ich hatte nicht nur die Strecke bezwungen – sondern die Hitze, die Müdigkeit, die Zweifel.

Fazit – Warum Badlands mehr ist als ein Rennen

Badlands ist nicht einfach ein Ultra-Rennen. Es ist eine Prüfung von Körper und Geist. Ich habe gelernt, meine Grenzen neu zu definieren – und genau das gebe ich auch als Coach weiter. Denn die Erfahrungen auf der Strecke helfen mir, Athleten realistische Strategien für extreme Belastungen mitzugeben: Ernährung unter Hitze, mentale Stärke bei Schlafmangel, effektives Pacing.

Für mich war Badlands das härteste Abenteuer meines Lebens – und ein Schatz an Erfahrung, den ich in mein Coaching einfließen lassen kann.

Sportliche Grüße,
Sebastian

Rennrad-Trainingslager im Ötztal – Höhenmeter, Technik & pure Motivation

Das Ötztal ist ein wahres Paradies für Rennradfahrer, die hoch hinaus wollen. Unser diesjähriges Rennrad-Trainingslager in den Alpen war nicht nur landschaftlich ein Traum, sondern auch sportlich ein voller Erfolg. Bei bestem Wetter und perfekten Bedingungen haben wir uns gezielt auf kommende Events wie den Ötztaler Radmarathonvorbereitet.

Trainingsfokus: Höhenmeter & Ausdauer

Die Strecken im Ötztal bieten alles, was das Rennradherz begehrt: lange Anstiege, knackige Rampen und spektakuläre Ausblicke. Mit täglich mehreren tausend Höhenmetern stellten wir unsere Ausdauer auf die Probe.
Im Mittelpunkt stand die gezielte Verbesserung der Leistung an langen Anstiegen. Durch strukturierte Einheiten konnten wir unsere Bergpace – also die Fähigkeit, konstant und effizient bergauf zu fahren – deutlich steigern.

Warum das Ötztal ideal für Rennrad-Training ist:

  • Zahlreiche Alpenpässe mit langen, gleichmäßigen Anstiegen
  • Vielfältige Trainingsstrecken für Ausdauer & Technik
  • Optimale Vorbereitung für Radmarathons

Kühl war es die ersten Tage, wie hier beim Anstieg nach Gries (1.569m)

 Königsetappe: Simulation eines Radmarathons

Das sportliche Highlight war unsere Königsetappe – eine komplette Radmarathon-Simulation. Viele Kilometer, unzählige Höhenmeter und stundenlanges Fahren im Sattel machten diesen Tag zu einer echten Belastungsprobe.
Besonders das legendäre Timmelsjoch am Ende mit 1.800 Höhenmetern am Stück forderte nicht nur die Beine, sondern auch den Kopf. Wer hier durchkommt, ist mental bestens auf alpine Langdistanzrennen vorbereitet.

Athlet Klaus-Peter am Dach der Tour. Das Timmelsjoch mit 2.509m.
In Italien ein absolutes MUSS. Der Capuccino in Moos.
Bei der Hitze sind die Tunnel und Galerien für Abkühlung gut!

Rennrad-Techniktraining in den Alpen

Neben Kondition und Ausdauer kam auch das Rennrad-Techniktraining nicht zu kurz. Wir arbeiteten gezielt an:

  • Kurventechnik in schnellen Abfahrten
  • Sicheren Bremsmanövern
  • Effizientem Klettern am Berg

Laurin leitete außerdem ein spielerisches Techniktraining auf einem Parkplatz, um Radbeherrschung und Geschicklichkeit zu verbessern – ein wichtiger Baustein für Sicherheit und Geschwindigkeit.

Techniktraining auf engstem Raum. Laurin testet die Fahrskills unserer Teilnehmer/innen.

Laktattestung in der Höhe

Ein wissenschaftlicher Höhepunkt: Laktattestung auf über 2.500 Metern Höhe. Die Ergebnisse helfen uns, Trainingsbereiche präzise zu steuern und die individuelle Leistungsfähigkeit unter Höhenbedingungen zu analysieren – ein klarer Vorteil für alle, die alpine Rennen wie den Ötztaler Radmarathon bestreiten wollen.

Training auf der Originalstrecke des Ötztaler Radmarathons

Ein besonderes Highlight unseres Rennrad-Trainingslagers im Ötztal war das Fahren auf der Originalstrecke des Ötztaler Radmarathons. Schlüsselstellen wie das Kühtai, der Jaufenpass und das Timmelsjoch konnten so im Training unter realen Bedingungen erfahren werden. Dieses Streckenwissen gibt Sicherheit und Selbstvertrauen für den Renntag.

Laktattest in der Höhe am Timmelsjoch. Mit drei Auffahrten und jeweils 110hm Differenz und unterschiedlichen Leistungszonen.

Gemeinschaft & Motivation

Trotz hoher Trainingsumfänge kam der Spaß nicht zu kurz. Gemeinsame Gipfelerlebnisse, gegenseitige Unterstützung am Berg und das abendliche Fachsimpeln über Wattwerte machten das Trainingslager zu einem unvergesslichen Erlebnis.


Fazit: Das Ötztal ist nicht nur ein landschaftliches Highlight, sondern auch ein perfekter Ort, um sich gezielt auf große Herausforderungen wie den Ötztaler Radmarathon, das Race Across Germany oder andere alpine Radmarathons vorzubereiten. Höhenmeter, Techniktraining, wissenschaftliche Tests und Teamgeist – besser kann ein Rennrad-Trainingslager in den Alpen kaum sein.


Tipp: Wer die erarbeitete Bergform halten oder weiter ausbauen will, sollte unser Harz-Trainingscamp im September nicht verpassen – das ideale Bergtraining im Mittelgebirge.

Euer Coach Sebastian

Ein starkes Team! Unsere Teilnehmer/innen und Coaches beim Ötzicamp 2025!

90g vs. 120g Kohlenhydrate – Was bringt mehr Leistung? | Selbstversuch über 221 km & 5100 hm

120g Kohlenhydrate pro Stunde – Selbsttest auf der Langdistanz!

Wie viel ist zu viel? Diese Frage stelle ich mir heute, denn ich wage das Experiment, mich mit 120 Gramm Kohlenhydraten pro Stunde zu verpflegen – und das über mehr als 8 Stunden Ausdauerbelastung auf dem Rad. Was das mit dem Körper macht, wie gut es funktioniert hat und was ich daraus für mein Training gelernt habe, erfährst du in diesem Erfahrungsbericht.

Die Ausgangslage: 227 km, 5.150 Höhenmeter, 1.000 g Kohlenhydrate

Geplant war eine Tour durch den Odenwald: 227 Kilometer mit 5.150 Höhenmetern, angepeilte Fahrzeit: 8 bis 8,5 Stunden. Um die Belastung realistisch zu gestalten, habe ich mir vorgenommen, die Anstiege konstant mit 300 Watt zu fahren – keine klassische Ausdauerfahrt also, sondern ein echter Härtetest.

Das Ziel: 120 g Kohlenhydrate pro Stunde = rund 1.000 g über die gesamte Tour.

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Logistik: Ohne Support, mit Rucksack

Ein solches Projekt verlangt auch logistisch einiges: Ohne Begleitfahrzeug blieb nur die Selbstversorgung. Ich hatte deshalb einen Rucksack mit rund 1.000 g Kohlenhydraten und eine 4-Liter-Trinkblase Wasser dabei – das waren satte 4 kg Zusatzgewicht.

Geplant war folgende Aufnahme pro Stunde:

  • 80 g KH in Trinkflaschen (als Pulver aufgelöst)

  • 1 Gel oder Riegel = weitere 30–40 g

Meine Produkte & Strategie

Ich habe mich für Produkte der Firma Amacx entschieden – konkret die Turbo-Line mit einem Glukose-Fruktose-Verhältnis von 1:0,8:

  • Turbo-Drink (80 g KH)

  • Turbo-Gel (40 g KH)

  • Turbo-Chew Bar (40 g KH)

Die Nahrungsaufnahme startete direkt ab der ersten Minute der Tour. Wichtig: Ich bin normalerweise nur 70–90 g KH/h gewohnt – das war also mein erster echter „High Carb Test“.

Die Tour im Detail: Höhen, Tiefen & Erkenntnisse

Startpunkt war mein Heimatgebiet, der Odenwald, der ideale Bedingungen für solch ein Vorhaben bietet. Das Wetter spielte mit (14–25 °C), die Beine auch. Die ersten Stunden liefen problemlos – Armlinge und Weste mussten schnell runter, es wurde warm, der Körper arbeitete.

Meine Pacing- und Ernährungsstrategie konnte ich konstant durchziehen: jede Stunde ein Gel oder Riegel und eine Flasche mit 80 g KH. Doch nach etwa 5 Stunden kam der erste Dämpfer: leichtes Völlegefühl und beginnende Übelkeit– der klassische Fehler: zu wenig Wasser getrunken!

Ein Liter reines Wasser später war das Problem gelöst. Die Kohlenhydrate konnten weiter aufgenommen werden, der Wattplan wurde durchgezogen: Anstiege mit 300 Watt, Flachstücke im GA2-Bereich.

Die Bilanz: Funktioniert hat’s – aber nicht ohne Kompromisse

Nach 8:14 Stunden standen am Ende der Fahrt:

  • 227 km & 5.130 Höhenmeter

  • Durchschnittsleistung: 221 W / NP: 256 W

  • 1.000 g Kohlenhydrate aufgenommen

  • Power-to-HR-Drift: nur -1,6 %

Fazit: Die Energieversorgung hat funktioniert, auch am letzten Berg konnte ich noch meine 300 Watt treten. Trotzdem: Die Aufnahme war mühsam, der Magen hat gearbeitet, und man musste konsequent essen und trinken, auch ohne Hunger oder Durstgefühl.

Meine Learnings aus dem Selbsttest

  1. Wasser ist entscheidend – KH-getränkte Flaschen reichen nicht aus!

  2. Ohne Support ist es logistisch eine Herausforderung – 4 kg zusätzliches Gewicht nur für Verpflegung.

  3. Regeneration war spürbar besser – vermutlich durch konstante Glukosezufuhr.

  4. Die Mischung 1:0,8 (Glukose:Fruktose) funktioniert gut – keine größeren Verdauungsprobleme.

  5. Feste Nahrung ist für mich unverzichtbar – rein flüssig oder gelbasiert ist auf Dauer nicht angenehm.

Fazit: Nicht für jedes Training nötig – aber sinnvoll für spezielle Belastungen

Für Rennen wie den Ötztaler Radmarathon würde ich dieses Protokoll wieder anwenden. Im normalen Training bleibe ich bei 90 g KH/h, da mein Fettstoffwechsel gut trainiert ist und „mehr“ hier nicht unbedingt „besser“ bedeutet.

Für harte Einheiten mit Intervallen oder langen Schwellentrainings über 3–4 Stunden werde ich den 120g/h-Ansatz aber sicher nochmal testen.

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Du willst deine Ernährung im Training verbessern?

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Ob individuelle Trainingsplanung, Wettkampfvorbereitung oder Ernährungsstrategien – wir begleiten dich auf dem Weg zu deinem sportlichen Ziel.

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Sportliche Grüße,
Sebastian

Mallorca Trainingslager 2025 – Zwei Wochen voller Radsport, Sonne und Abenteuer

Das Mallorca-Trainingslager 2025 liegt hinter uns – Zeit für einen Rückblick auf zwei intensive, abwechslungsreiche und unvergesslich schöne Wochen auf der Baleareninsel. Für viele Teilnehmer war es der perfekte Saisonstart: Sonne, strukturierte Einheiten, entspannte Atmosphäre und natürlich jede Menge Radkilometer!
 
Perfekte Bedingungen für ein gelungenes Trainingslager
 
Unsere Base befand sich wie in den Jahren zuvor im **Grupotel Los Principes & Spa** in Playa de Muro. Das Hotel punktet mit direkter Strandlage, einem radsportfreundlichen Service inklusive Radkeller und Spa-Bereich, sowie einer riesigen Auswahl am Buffet. Die benachbarte Mietstation macht das Setup für alle unkompliziert.
 
Woche 1: Ankommen, Einrollen, Höhenmeter sammeln
Am 15. März startete die erste Woche. Nach individueller Anreise, Bikeaufbau und Leistungsdiagnostiken stand eine lockere Einrollrunde auf dem Programm – ideal zum Ankommen und Beine lockern. Beim gemeinsamen Abendessen gab’s die offizielle Begrüßung und einen Ausblick auf das, was kommt.
Leistungsdiagnostik bei unserem Athleten Rainer.
In drei leistungshomogene Gruppen aufgeteilt, ging es sonntags erstmals richtig los. Der Puig de Randa war das erste Highlight, gefolgt von Sant Salvador für die ambitionierteren Gruppen. Erste Belastung, erste Erfolge – und natürlich der erste Kaffeestopp, ein Muss auf Mallorca!
Am Montag ging’s ins Herz der Insel: das Tramuntana-Gebirge. Ob Coll de Sóller, Puig Major oder die legendäre Abfahrt über den Femenia-Pass – alle Gruppen hatten ihre Herausforderung, ihren Flow und ihre Highlights. 
 
Königsetappe & Küstenklassiker
Eines der großen Highlights: Die Königsetappe mit 180 Kilometern und 3.250 Höhenmetern. Valldemossa, Cala Deià, Fornalutx und natürlich der Puig Major standen auf dem Plan. Gruppe C wagte sich zusätzlich an Sa Calobra und den Col de la Creueta – was für ein Tag!
Auch ruhigere Tage kamen nicht zu kurz: Ermita de Betlem, Cala Ratjada oder die klassische Runde zum Cap de Formentor – die landschaftlichen Reize Mallorcas machten jede Ausfahrt besonders.
 
Woche 2: Neue Teilnehmer, neue Power
Woche zwei brachte frische Gesichter, neue Motivation und viele weitere Touren. Bekannte Highlights wie der Kräuterpass, der Batalla oder das Café am Cycling Planet in Alaró standen wieder auf dem Programm. Selbst das wechselhafte Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch – zur Not gab’s Kaffee mit Heizpilz oder alternative Strecken.
Die Königsetappe wurde natürlich auch in Woche zwei gefahren – inklusive kultiger Croissant-Pause in Valldemossa und Mittagsrast in der wunderschönen Bucht von Cala Tuent. Für viele der Höhepunkt des gesamten Trainingslagers.
 
Technik, Tests und Teamgefühl
Neben den Radausfahrten gab es erneut die Möglichkeit zur Leistungsdiagnostik, persönlichen Beratung und lockeren Gesprächen mit den Coaches. Auch unser neuer Partner Amacx Nutrition (provided by La Primafit) sorgte für positive Überraschungen – mit hochwertigen Produkten und individuellen Testpaketen für alle Teilnehmer.
Abschluss mit Stil – Cap de Formentor & Ausklang
Die letzten beiden Tage nutzten wir für entspannte Ausfahrten, ein letztes Mal Cap de Formentor, ein letztes Mal Kuchen, Café con Leche und Weitblick. Beim gemeinsamen Abendessen und einem kühlen Getränk an der Hotelbar ließen wir die Erlebnisse Revue passieren – viele mit einem Lächeln im Gesicht und Muskelkater in den Beinen.
 
Unser Fazit:
Zwei Wochen Auszeit, Fokus, Fortschritt. Genau darum geht es bei einem Trainingslager – raus aus dem Alltag, rein in den Flow. Wir Coaches – Laurin, Kenny und ich – sind einfach dankbar für diese starke Gruppe, eure Motivation und euer Vertrauen.
 
Ob du zur Saisonvorbereitung, zum Kilometersammeln oder für den Spaß an der Gemeinschaft dabei warst: Es war uns eine riesige Freude!
Lust auf das nächste Trainingslager?
Wenn du diesen Spirit live erleben willst, aber lieber in Deutschland bleiben möchtest, haben wir etwas für dich:
 
🏔️ Harz-Bike-Camp 2025 – Dein Trainingslager in der Heimat!
Erlebe ein kompaktes, betreutes Trainingscamp mitten im Nationalpark Harz mit anspruchsvollen Strecken, intensiven Einheiten und wertvollen Coachings. Ob als Saison-Boost oder Radurlaub mit Gleichgesinnten – hier bist du richtig.
 
📍 Termin, Infos & Anmeldung: [Hier geht’s zum Harz-Bike-Camp ➜]https://sporformance.de/harz-bike-camp/
 
Bleib fit, bleib auf dem Rad – wir freuen uns, dich bald wiederzusehen!
 
Dein Coaching-Team: Kenny, Laurin & Sebastian