Grüne Hölle, großes Abenteuer: Unser Rennwochenende bei Rad am Ring

Grüne Hölle, großes Abenteuer: Unser Rennwochenende bei Rad am Ring

Manche Wochenenden bleiben einfach hängen. Rad am Ring 2026 war so eines. Für uns von Sporformance und für alle Athletinnen und Athleten, die mit uns an den Start gegangen sind. Mit fünf Teams und vier Fahrern pro Team (zwei Teams mussten kurzfristig etwas ausgedünnt an den Start gehen, weil es leider ein paar Absagen gab) haben wir ein Wochenende erlebt, das uns noch lange begleiten wird.

Freitag: Ankommen, Aufbauen, Einschwören

Wir sind am Freitag angereist und haben in einer wirklich beeindruckenden Teamleistung alles gemeinsam aufgebaut: Fahrerbereich, Zelte, unsere kleine Verpflegungs- und Pausenzone und am Ende hat wirklich jeder mit angepackt. Sebastian, Benedikt und ich haben die Startunterlagen geholt. Startnummern für den Helm, Transponder kleine Gimmicks, Duschbad und ein paar Snacks für jeden im Team.

Danach gab’s gemeinsam Abendessen und alle wurden  noch mal offiziell begrüßt und aufs Wochenende eingeschworen. Die Stimmung war von Anfang an großartig. Pünktlich ging es ins Bett, denn am nächsten Tag sollte es losgehen.

Man kennt es....lange Wartezeit am Ring.
Alles steht! Wie immer bester Standort.

Samstag: Startschuss in der grünen Hölle

Mit den ersten Sonnenstrahlen wurde es in den Zelten schnell warm, und ab 6:30 Uhr krochen alle aus ihren Zelten. Gemeinsames Frühstück, direkt vor der Nase der Verkehr auf der Grand-Prix-Strecke. Wir hatten die letzte Parzelle direkt an der Strecke und haben jede Minute genossen. Man hat gemerkt, wie die Anspannung stieg! Der eine oder andere Power Nap, letzte Handgriffe am Rad, dann um 12:35 Uhr der Startschuss.

Und was für ein Bild: über 931 Viererteams, mehr als 11.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rollten in die erste Runde der Nordschleife, der berühmten “grünen Hölle”. 25 Kilometer, 612 Höhenmeter pro Runde, gute Fahrer brauchen 45 bis 55 Minuten. Eine Strecke, die Respekt verdient.

Bei uns im Team startete Konrad, übergab dann an mich als Fahrer Nummer zwei. Ich habe eine schnelle Runde gedreht, wir haben knallhart durchgezogen und das Beste: jeder ist sturzfrei durchgekommen.

Sebastian & Norman im Austausch vor der nächsten Runde.
Jede Runde am Limit. Im Schnitt IF von 0,89 bis 0,95

Die Nacht: Zwei-Runden-Rhythmus und wenig Schlaf

Als es dunkel wurde, haben wir auf 2er Runden umgestellt. Das war eine echte Belastungsprobe, ich zum Beispiel wurde nachts um ein Uhr aus dem Schlaf geholt und musste direkt wieder auf die Strecke. Trotzdem, alle sind super durchgekommen und hatten sichtlich Spaß dabei. Die Fuchsröhre, die schnelle Abfahrt, hat jedes Mal für gute Laune gesorgt, bevor es dann wieder den Anstieg zur Hohen Acht hochging und über die berüchtigten viereinhalb Kilometer an der Schwelle gekämpft werden musste.

Sonntag: Gemeinsam über die Ziellinie

Am Sonntag sind wir gemeinsam über die Ziellinie gerollt, haben unsere Medaillen entgegengenommen und danach blitzschnell abgebaut, wieder mit vollem Teameinsatz. Ein rundum starkes Wochenende.

Was uns wirklich bleibt:

Was dieses Wochenende so besonders macht, ist nicht nur die Strecke oder die Zeiten. Es ist der Austausch mit unseren Athletinnen und Athleten. Die Geschichten, die man hört, sich einmal im Jahr live zu sehen, die erfolgreichen, erschöpften, glücklichen Gesichter im Ziel. Das motiviert uns jeden Tag aufs Neue in unserer Arbeit als Trainerteam.

Rad am Ring, es war definitiv nicht das letzte Mal. 2027 sind wir wieder dabei.

 

Glückliche und zufriedene Gesichter nach 24 Rad am Ring.

Lust, nächstes Jahr mit dabei zu sein, oder einfach an deiner Leistung zu arbeiten?

Ob Rad am Ring, ein anderes Ziel oder einfach mehr Freude und Struktur im Training. Wir begleiten dich mit individuellem Coaching dorthin, wo du hinwillst.

Sportliche Grüße,
Kenny

Jetzt kostenfreies Erstgespräch sichern →