Drei Tage Harz! Unser Bike Camp zwischen Brocken, Wurmberg und Softeis!

Warum genau solche Trainingswochenenden dich besser machen!

Es sind nicht immer die großen Events, die dich nach vorne bringen. Oft sind es genau diese drei Tage am Stück, in denen einfach alles passt und du gut Form aufbauen kannst.

Genauso war unser Bike Camp im Harz.


Freitag: Ankommen, einrollen, einstellen

Der Start war genau so, wie er sein soll. Locker einrollen entlang der Bode Richtung Treseburg, warmes Frühlingswetter, alles ohne Stress und einfach erstmal ankommen. Nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf.

Im Vorfeld haben wir einzelnen Teilnehmern die Leistungsdiagnostik gemacht und die Position auf dem Rad im Bikefitting optimiert. Das ist für mich ein zentraler Punkt!

Du kannst nur dann wirklich trainieren, wenn die Basis passt.

Wi waren 12 Teilnehmer und zwei Guides mit unterschiedlichen Levels und viel Motivation. Das war die  richtig gute Ausgangslage.

Abends ging es dann bei Forelle und typisch Harzer Küche in die Detailplanung der Königsetappe. Man hat gemerkt: alle hatten Bock.

Mit dem Hotel Gut Voigtländer hatten wir dazu die perfekte Base mit großen Zimmern, kurze Wege, genau das, was du nach einem langen Tag im Sattel brauchst.

Samstag: Die Königsetappe oder der Tag den jeder fürchtet 😉

Samstag ist der Tag, an dem du ehrlich zu dir sein musst. Wo auch körperliche und mentale Grenzen auf dich warten.

Über Wernigerode ging es Richtung Brocken. Beste Bedingungen, klare Sicht und vor allem: 24 Kilometer Anstieg und fast 1.000hm am Stück von Wernigerode bis rauf zum Brocken.

Das ist der Punkt, der den Harz so besonders macht. So lange Anstiege findest du nördlich der Alpen so gut wie nie. Und genau hier passiert Training wirklich.

Du lernst:
– dein Tempo zu kontrollieren
– sauber im Bereich zu fahren
– und nicht am Anfang zu überziehen

Oben haben wir uns kurz gesammelt und direkt weiter.

Nächster Punkt: Wurmberg.

Fast genauso hoch wie der Brocken, aber komplett anderer Charakter. Kürzer, steiler, härter.

Hier musste jeder arbeiten. Kein Verstecken, kein „ich rolle mal mit“. Genau solche Reize brauchst du.

Belastung + Atmosphäre = nachhaltiges Training und die richtige Mischung. Nach den harten Blöcken kam genau das, was oft unterschätzt wird, unsere Pause.

Kaffee in Braunlage, Kuchen, Gespräche und eine Pause zum runterkommen, Energie auffüllen. Das gehört genauso zum Training wie das Intervall.

Mit dem „Hexenritt“ Richtung Elend kam direkt der nächste Anstieg. 
Auch kurz, etwas weniger intensiv, genau richtig gesetzt.

Weiter über den Oberharz, Anstiege bei Tanne und Trautenstein, Eispause in Hasselfelde und dann zurück Richtung Blankenburg.

Mit einem letzten Stich an der Roßtrappe (die leichte Seite von Treseburg).

Am Ende: 150 km und 2600 Höhenmeter.

Das ist kein Zufallstraining. Das ist gezieltes und strukturiertes Belasten.

Sonntag: Müde Beine, aber klarer Kopf

Sonntag ist immer spannend. Die Beine sind schwer, aber genau dann zeigt sich, wie gut du die letzten Tage gearbeitest hast.

Bei 26 Grad ging es zur letzten Etappe über die Rappbodetalsperre Richtung Quedlinburg.

Und dann nochmal das, was zählt:
Die Roßtrappe mit 3,5 km und  im Schnitt 14 % steil.

Der letzte Anstieg des Camps.

Und genau hier haben alle nochmal alles rausgeholt.

85 km und 1400 Höhenmeter später war klar:
Das war ein stabiles Wochenende.


Was dieses Camp wirklich ausmacht

Es ist die Kombination der Strecke und der Gruppe.
– gezieltem Training im Gelände
– individueller Betreuung
– sportwissenschaftlichem Input
– und einer Gruppe, die gemeinsam besser werden will

Genau das bringt dich weiter.

Wenn du das selbst erleben willst

Unser im Juli:
03.-05. Juli im Harz (Berg) Link zur Anmeldung: Berg im Harz
31. Juli-09. August im Ötztal (Berg) Link zur Anmeldung: Ötztal
18.-20. September Harz (Saisonfinale) Link zur Anmeldung: Saisonfinale im Harz

Wenn du ein klares Ziel hast, wie den Ötztaler oder einen Alpenmarathon, dann sind unsere nächsten Camps genau dafür gemacht.

Fokus:
– lange Anstiege effizient fahren
– Pacing unter realen Bedingungen
– gezielte Bergintervalle

Das ist kein „einfach nur fahren“.
Das ist Vorbereitung, die wirkt.


Coaching: die richtige Struktur statt Training mit Zufallsprinzip

Ein Camp bringt dich weiter. Aber der größte Fortschritt kommt durch Kontinuität.

Wenn du dein Training wirklich auf das nächste Level bringen willst:

Individuelles Coaching
Klare Struktur statt „ich fahr einfach dran los“
Wissenschaftlich fundiert und auf deinen Alltag individuell abgestimmt


Mein Fazit

Drei Tage Harz.
Viele Höhenmeter.
Noch mehr Entwicklung.

Und am Ende genau das, worum es geht: Nicht einfach nur fahren, sondern wieder ein Stück besser werden.

Sportliche Grüße und danke fürs lesen,
Kenny